• 04.09.2007, 14:35:57
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Haider verwechselt Äpfel mit Birnen

Schantl: Hochwertige Gesundheitsversorgung nicht als Sündebock missbrauchen!

Klagenfurt (SP-KTN) - Unter einer scheinbar immer größer werdenden
Orientierungslosigkeit und Verzweiflung muss offensichtlich Kärntens
Landeshauptmann Jörg Haider leiden, stellt heute, Dienstag, Kärntens
Gesundheits- und Krankenanstaltenreferent LR Wolfgang Schantl fest.
Anders sei es nicht zu erklären, dass Haider in der morgen
erscheinenden Woche einmal mehr die qualitativ hochwertige
Gesundheitsversorgung der Kärntner Bevölkerung als Sündenbock
missbraucht.

"Wir haben in Kärnten ein sehr gut funktionierendes
Gesundheitssystem, das von verantwortungsvollen sozialdemokratischen
Politikern zum Wohle der Kärntnerinnen und Kärntner entwickelt wurde
und in vielen Bereichen österreichweit als Vorbild gilt. Nur weil
Haider offenbar kein Budget zustande bringt, darf er sich nicht
hinter dem Rücken der Patientinnen und Patienten verstecken",
verurteilt Schantl Haiders Angriffe auf die medizinische Versorgung
in Kärnten.

Schantl fordert den Finanzreferenten auf, die Bevölkerung nicht mit
Halbwahrheiten und falschen Tatsachen zu verunsichern, sondern sich
genauer zu informieren. "Haider verwechselt wieder einmal Äpfel mit
Birnen, wenn er im Umbau eines bestehenden OP´s im Elisabethinen
Krankenhaus einen Neubau eines OP-Saals sieht, und diesen in
Zusammenhang mit den künftigen Einsparungen im LKH neu bringt",
erklärt Schantl. Während der Umbau im Elisabethinen Krankenhaus
aufgrund sanitätsbehördlicher Richtlinien notwendig sei, um auch
künftig die hohen Qualitätsstandards in der Patientenversorgung
sicher zu stellen, gäbe es ein davon unabhängiges und von der KABEG
errechnetes Einsparungspotential beim LKH Neu in Höhe von jährlich 22
Millionen Euro. "Allerdings weiß Haider auch genau, dass dieses
Potential erst nach der Inbetriebnahme des LKH neu im Jahr 2012
ausgeschöpft werden kann", so Schantl, der den Finanzreferenten und
Landeshauptmann dazu auffordert, die Sicherung der hochqualitativen
Gesundheitsversorgung der Kärntnerinnen und Kärntner weiterhin einem
Referenten zu überlassen, dem die medizinische Versorgung und das
Wohl der Menschen tatsächlich am Herzen liegt. "Haider sollte sich um
die Baustellen in seinen eigenen Referaten kümmern und Patienten und
Krankenhausmitarbeiter nicht weiter verunsichern", schloss Schantl.

Rückfragehinweis:
Pressedienst der SPÖ-Kärnten
Tel.: 0463/577 88 76 od. 77
Fax: 0463/577 88 86
mailto:[email protected]
http://www.kaernten.spoe.at

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