• 22.08.2007, 13:25:00
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"Im österreichischen Gesundheitswesen fehlt die Kostenwahrheit"

Wien (OTS) - Das sagt Dr. Evelyn Walter, IPF Institut für
Pharmaökonomische Forschung. Doktor Walter erläuterte heute beim
FORUM medintern in Wien die Zusammenhänge: "Im österreichischen
Gesundheitswesen fehlt die Kostenwahrheit. Das führt zu unnötigen
Mehrkosten. Beispiel Depression: Viele Patienten bekommen veraltete
Medikamente oder werden gar nicht behandelt. Jeder in moderne
Antidepressiva investierte Euro entspricht 4 Euro und 70 Cent an
Krankenhauskosten und Krankenständen für jeden vermiedenen Rückfall
pro Patient.

Was heißt das? Für jeden Euro, den wir heute bei innovativen
Medikamenten sparen, bezahlen wir 4 Euro und 70 Cent bei Rückfällen
für Krankenstände und Krankenhauskosten. Diese Sparsamkeit kostet uns
alleine bei depressionskranken Menschen rund 51 Millionen Euro pro
Jahr an Krankenständen und Krankenhauskosten."

Die kompletten Vortragsunterlagen stehen unter
http://www.medintern.at zum Download bereit.

Rückfragehinweis:
"Dagobert" Verlagsgesellschaft mbH
E-Mail: [email protected]
Phone: 0043 (0) 676 9579 335

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