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GPA-DJP-Proyer zu Rechtsanwaltskammer: Anhebung der Mindestgehälter steht nichts im Wege

GPA-DJP jederzeit zu Verhandlungen bereit

Wien (GPA-DJP/ÖGB) - "Wenn man die Stellungnahme des Präsidenten
des Österreichischen Rechtanwaltskammertages, Benn-Ibler, richtig interpretiert, dann steht einer raschen Anhebung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter für die Angestellten bei Rechtsanwälten nichts mehr im Wege", reagiert der stellvertretende Bundesgeschäftsführer der Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier (GPA-DJP), Karl Proyer, auf eine Aussendung des Österreichischen Rechtsanwaltskammertages. ++++

"Wenn es stimmt, dass die Angestellten von Rechtsanwälten flächendeckend mehr als 1000 Euro monatlich erhalten, so kann eine Anpassung der kollektivvertraglichen Mindestgehälter ja nur noch ein reiner Formalakt sein", so Proyer.
Es sei aber leider eine unbestreitbare Tatsache, dass die Rechtsanwaltskammern auf die Schreiben der zuständigen Gewerkschaft mit der Aufforderung, Verhandlungen aufzunehmen, bisher nicht reagiert haben.
Anstatt über die Medien Polemiken auszutauschen, wäre es im Sinne der betroffenen MitarbeiterInnen angebracht, rasch zu einer Lösung zu kommen. "Wir sind auch in den Sommermonaten jederzeit zu Verhandlungen bereit", so der stv. GPA-DJP Bundesgeschäftsführer.

Befremden löste bei Proyer die Äußerung von Benn-Ibler aus, Kollektivverträge seien für seine Berufsgruppe "entbehrlich". "Gerade von Rechtsanwälten würde ich mir erwarten, dass sie die Grundprinzipien von Kollektivverträgen, nämlich Rechtssicherheit und Konkurrenzschutz, anerkennen", so Proyer abschließend.

ÖGB, 2. August
2007 Nr. 460

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