• 28.02.2007, 13:20:00
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Seit 372 Tagen kein Untersuchungs-Ergebnis der Causa ECard - Kandlhofer

Wien (OTS) - Spät aber doch hat der ORF das
Siemens-Korruptionsthema entdeckt und berichtet. Es wurde aber
regierungsfreundlich verschwiegen, dass die Staatsanwaltschaft
München über Geständnisse verfügt welche auch den Siemens-com-Bereich
(Elektronic) betreffen.
Bestechungsgelder sind in Österreich über Salzburg und Innsbruck
geflossen. Die Konten sind bekannt, die Banken sind bekannt und die
handelnden Personen sind bekannt und verhört worden: In München. Es
geht um 220 Millionen EURO Schmiergeld. Verschwinden
Bestechungs-Millionen in dieser Höhe spurlos?

Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt seit 372 Tagen in der Causa
ECard - Kandlhofer-Siemens ohne bekanntes Ergebnis.

- Kann es sein, dass in Wien zunächst auf die Regierungsbildung 
  gewartet und die Wirtschaftspolizei nicht eingeschaltet wurde? 
- Kann es sein, dass ebenso wie im Fall Kralowetz die deutschen 
  Behörden erfolgreich zugreifen, während hier zu Lande die 
  Cappuccino-Trinker gemütlich überlegen wie sie die unangenehme 
  Causa unbemerkt wegschlafen lassen? 
- Kann es sein, dass die neue Justizministerin auch dieses 
  Verfahren "beschleunigt"? Kandlhofer, für den die 
  Unschuldsvermutung gilt, hat verdient, dass die  
  Staatsanwaltschaft Wien zu einem Ergebnis kommt.

medintern.eu berichtet in der nächsten Ausgabe ausführlich über
den Stand der Untersuchungen in Deutschland und Österreich.

Rückfragehinweis:
"Dagobert" Verlagsgesellschaft mbH
Mail: [email protected] Phone: 0043 (0) 676 9579 335

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