OTS0088 / 22.09.2006 / 10:26 / Channel: Politik / Aussender: SPÖ Kärnten
Stichworte: Bildung / Fachhochschulen / Kärnten / Politik / SPÖ / Universitäten


SPÖ fordert Abschaffung der Studiengebühren

Utl.: Schlechtes Zeugnis für Österreichs Bildungssystem als Resultat der verfehlten Bildungspolitik der schwarz-blau-orangen Regierung =


   Klagenfurt (SP-KTN) - Die Abschaffung der Studiengebühren sei
einer der zentralen Punkte der von der SPÖ geplanten Bildungsreform,
sagte heute, Freitag, die Kärntner SPÖ-Spitzenkandidatin für die
Nationalratswahl, NR Christine Muttonen, anlässlich des Beginns des
Wintersemesters 2006/2007 an den Fachhochschulen und Universitäten in
wenigen Tagen.
   Die Studiengebühren seien eine große finanzielle Belastung für die
StudentInnen, insbesondere dann, wenn diese keine Studienbeihilfe
beziehen, so Muttonen, die sich im Hinblick darauf auch für eine
verstärkte Studienbeihilfen-Förderung - etwa bei einem Magister-,
bzw. Masterstudium nach Absolvierung eines Diplomsstudiums -
ausspricht. Dass die bestmögliche Förderung und Unterstützung von
StudentInnen von elementarer Bedeutung sei, habe die jüngste
OECD-Studie, bei der Österreich mit seiner Akademikerquote fast das
Schlusslicht bilde, wieder einmal deutlich vor Augen geführt, so die
Kärntner Spitzenkandidatin.
   Dass dem österreichischen Bildungssystem nach den
besorgniserregenden Ergebnissen der PISA-Studie nun auch durch die
OECD-Studie ein schlechtes Zeugnis ausgestellt werde, sei, so
Muttonen, in erster Linie "das Resultat der verfehlten
Bildungspolitik von Bildungsministerin Gehrer, die durch
Reformverweigerung und brutale Kürzungen in Schulen und Universitäten
gekennzeichnet ist". Es sei völlig unverständlich, dass das
Bildungssystem in Österreich kaputt gespart werde, anstatt es zu
optimieren, betonte Muttonen mit dem Hinweis darauf, dass der
Reichtum eines Landes das Wissen der Menschen, die in diesem leben,
sei.
   Unter einer SPÖ-Regierung werde es nicht nur zu einer großen
Schulreform, sondern auch zu einer hochschulpolitischen Wende kommen,
verweist Muttonen auf das ambitionierte Programm der SPÖ im Bereich
der Bildung. Einerseits müssten die Jugendlichen bereits an den
Schulen auf ein Universitätsstudium vorbereitet werden, andererseits
sei es auch unabdingbar, die Kapazitäten an den Universitäten
auszubauen, so die Nationalratskandidatin über einige Punkte des
SPÖ-Konzepts. "Eine Jede und ein Jeder der studieren will, soll einen
Studienplatz erhalten", lautet die Devise von Muttonen, die für eine
umgehende Finanzspritze der Universitäten plädiert. 
   (Schluss)
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