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OTS0066   21. Aug. 2006, 10:55

Bildungspolitik: Für junge Kärntner SPÖ fehlt Regierung der nötige Weitblick

SJG Völkermarkt fordert FH für Unterkärnten


Philipp Liesnig, Bezirksvorsitzender der SJG
Völkermarkt und Jugendkandidat der SPÖ im Wahlkreis Kärnten Ost,
fordert für die Zeit nach den Nationalratswahlen eine Trendwende in
der österreichischen Hochschulpolitik. "In den letzten Jahren wurden
unsere Universitäten finanziell ausgeblutet.Zudem wurden mit
Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren Belastungsmaßnahmen
eingeführt, die vor allem für junge Menschen aus einfachen
Verhältnissen eine schwierige Hürde beim Hochschulzugang
darstellen", lässt Liesnig kein gutes Haar an der Politik der
konservativen Bundesregierung.

"Viele junge Kärntner/innen, vor allem aus ländlichen Regionen,
treffen diese Einschränkungen der Chancengleichheit hart, ich fordere
daher die Abschaffung der überflüssigen und unsozialen
Studiengebühren, die außerdem ein äußerst bildsfeindliches Signal
darstellen", stellt Liesnig klar.

Auch im Fachhochschulbereich ist es laut Liesnig, der die geplante
FH-Konzentration auf wenige Standorte für den falschen Weg hält,
höchste Zeit für ein Umdenken. " Eine Fachhochschule stellt für eine
ländliche Region eine bedeutende Aufwertung dar, die qualifizierte
Arbeitsplätze schafft und der Abwanderung der Jugend entgegenwirkt",
macht sich Liesnig für die Gründung weiterer Fachhochschulen in
ländlichen Regionen stark.

Für den Unterkärntner Raum, der von der Belastungspolitik der
schwarz-orangen Bundesregierung besonders stark betroffen ist, wäre
für Liesnig die Einrichtung einer FH für das Berufsbild Jurist/in in
der EU ein wichtiger Schritt. "Die zunehmende Fokussierung auf den
Wirtschaftsraum Alpe- Adria macht ein Umdenken in juristischen
Bereichen nötig. Unterkärnten wäre für eine FH, die vom Bund
finanziert wird und die sich mit diesem Themenbereich beschäftigt,
ein idealer Standort", fordert Liesnig eine stärkere Förderung
Unterkärntens.

"Unter Schüssel, Haider und Gehrer hat sich Österreich zu einem
zunehmend bildungsfeindlichen Land entwickelt, es ist höchste Zeit
für eine Umkehr dieses bedauerlichen Trends", schließt Liesnig.

OTS-Originaltext Presseaussendung unter ausschließlicher inhaltlicher Verantwortung des Aussenders.
OTS0066 2006-08-21 10:55 211055 Aug 06 DS90003 0291



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