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Bildungspolitik: Für junge Kärntner SPÖ fehlt Regierung der nötige Weitblick

SJG Völkermarkt fordert FH für Unterkärnten

Klagenfurt (SJG) - Philipp Liesnig, Bezirksvorsitzender der SJG Völkermarkt und Jugendkandidat der SPÖ im Wahlkreis Kärnten Ost, fordert für die Zeit nach den Nationalratswahlen eine Trendwende in der österreichischen Hochschulpolitik. "In den letzten Jahren wurden unsere Universitäten finanziell ausgeblutet.Zudem wurden mit Zugangsbeschränkungen und Studiengebühren Belastungsmaßnahmen eingeführt, die vor allem für junge Menschen aus einfachen Verhältnissen eine schwierige Hürde beim Hochschulzugang darstellen", lässt Liesnig kein gutes Haar an der Politik der konservativen Bundesregierung.

"Viele junge Kärntner/innen, vor allem aus ländlichen Regionen, treffen diese Einschränkungen der Chancengleichheit hart, ich fordere daher die Abschaffung der überflüssigen und unsozialen Studiengebühren, die außerdem ein äußerst bildsfeindliches Signal darstellen", stellt Liesnig klar.

Auch im Fachhochschulbereich ist es laut Liesnig, der die geplante FH-Konzentration auf wenige Standorte für den falschen Weg hält, höchste Zeit für ein Umdenken. " Eine Fachhochschule stellt für eine ländliche Region eine bedeutende Aufwertung dar, die qualifizierte Arbeitsplätze schafft und der Abwanderung der Jugend entgegenwirkt", macht sich Liesnig für die Gründung weiterer Fachhochschulen in ländlichen Regionen stark.

Für den Unterkärntner Raum, der von der Belastungspolitik der schwarz-orangen Bundesregierung besonders stark betroffen ist, wäre für Liesnig die Einrichtung einer FH für das Berufsbild Jurist/in in der EU ein wichtiger Schritt. "Die zunehmende Fokussierung auf den Wirtschaftsraum Alpe- Adria macht ein Umdenken in juristischen Bereichen nötig. Unterkärnten wäre für eine FH, die vom Bund finanziert wird und die sich mit diesem Themenbereich beschäftigt, ein idealer Standort", fordert Liesnig eine stärkere Förderung Unterkärntens.

"Unter Schüssel, Haider und Gehrer hat sich Österreich zu einem zunehmend bildungsfeindlichen Land entwickelt, es ist höchste Zeit für eine Umkehr dieses bedauerlichen Trends", schließt Liesnig.

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