• 21.09.2007, 14:26:37
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GPA-DJP Katzian begrüßt Nachgeben der ÖRAK bei 1.000 Euro Mindestgehalt

Gewerkschaft fordert weiterhin Kollektivvertrag statt Standesregel

Die Kollektivvertrags-Zitrone 2007 geht an den Österreichischen Rechtsanwaltskammertag (ÖRAK)
v.l.n.r.: Karl Proyer, stv. Bundesgeschäftsführer GPA-DJP; Gerhard Hennerbichler, stv. Bundesgeschäftsführer GPA-DJP; Wolfgang Katzian, Vorsitzender GPA-DJP

Wien (OTS) - "Wir begrüßen das Nachgeben der Österreichischen
RechtsanwältInnen in Sachen 1.000 Euro Mindestgehalt und werten das
als einen Erfolg unserer Kampagne für die Mindestgehälter für alle
Beschäftigten bei den freien Berufen", zeigt sich der Vorsitzende der
Gewerkschaft der Privatangestellten, Druck, Journalismus, Papier
(GPA-DJP) Wolfgang Katzian erfreut. "Der Präsident des
Österreichischen Rechtsanwaltskammertages hat uns wissen lassen, dass
der Mindestlohn nun umgesetzt wird, allerdings ist uns eine
Verankerung in der Standesregel ist zu wenig. Wir werden weiter Druck
machen, dass die Beschäftigten einen Kollektivvertrag bekommen, der
hinkünftig auch entsprechend valorisiert wird. Die Betroffenen müssen
einen kurzen Weg zur Rechtssicherheit erhalten", erklärt Katzian.

Heute Vormittag demonstrierten Betroffene gemeinsam mit
GewerkschafterInnen vor dem Österreichischen Rechtsanwaltskammertag
(ÖRAK) für 1.000 Euro Mindestgehalt für alle Beschäftigten und
überreichten dem ÖRAK die Kollektivvertragszitrone des Jahres.

Auch die RechtsanwaltsanwärterInnen (KonzipientInnen) sind -
möglicherweise rechtswidrig - aus den bestehenden Kollektivverträgen
ausgenommen und damit im kollektivvertragsfreien Raum, für Ihre
Entlohnung gibt es nicht einmal Empfehlungen der regionalen
Rechtsanwaltskammern. "Die Arbeitsleistungen dieser
RechtsanwaltsanwärterInnen sind enorm und die Arbeitszeiten
übersteigen die 40 Stunden pro Woche oft um ein Vielfaches. Junge
Arbeitskräfte leisten hier Erhebliches", kritisiert der stv.
Geschäftsführer der GPA-DJP, Karl Proyer.

Die GPA-DJP fordert weiterhin die Aufnahme von
Kollektivvertragsverhandlungen für die Angestellten in Vorarlberg,
Salzburg, Oberösterreich und Kärnten, die Umsetzung von 1.000 Euro
Mindestgrundgehalt in den bestehenden Kollektivverträgen sowie die
regelmäßige Valorisierung der Kollektivverträge.

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Rückfragehinweis:

GPA-DJP
   Dr. Barbara Lavaud
   Tel.:   05 0301-21533
   Mobil:  05 0301-61533
   mailto:[email protected]
   http://www.gpa-djp.at

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