• 27.03.2017, 15:47:18
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  • OTS0188

Greenpeace warnt: EU-Kommission kann Gentech-Mais im Alleingang zulassen

Nach Patt bei Abstimmung: Weiterhin konsequenter Einsatz von Ministerin Rendi-Wagner nötig

Utl.: Nach Patt bei Abstimmung: Weiterhin konsequenter Einsatz von
Ministerin Rendi-Wagner nötig =

Brüssel/Wien (OTS) - In der zweiten Abstimmung über drei Maissorten,
die gentechnisch so verändert wurden, dass sie selbst Insektengifte
produzieren, gab es erneut keine Mehrheit für eine Zulassung in der
EU. Die Umweltschutzorganisation Greenpeace begrüßt, dass die neue
Gesundheitsministerin Pamela Rendi-Wagner der Linie ihrer Vorgängerin
treu bleibt und für Österreich gegen Gentech-Mais auf europäischen
Feldern gestimmt hat. Gleichzeitig warnt Greenpeace davor, dass die
Europäische Kommission, unterstützt von großen Mitgliedsstaaten wie
Spanien oder Großbritannien, jetzt den Alleingang wagen könnte. Denn
weil auch die zweite Abstimmungs-Runde ein Patt gebracht hat, könnte
die Europäische Kommission die Gentech-Maissorten jetzt ohne die
Zustimmung der Mitgliedstaaten zulassen.

„Die gentechnikfreie Landwirtschaft in Österreich und Europa ist mit
dem heutigen Abstimmungsergebnis so akut bedroht wie schon seit
Jahren nicht“, sagt Theissing-Matei, Landwirtschaftsexperte bei
Greenpeace in Österreich. „In Zeiten von Brexit und Co. wäre die
Europäische Kommission gut beraten, Entscheidungen im Sinne der
Bevölkerung zu treffen. Interessen von Gentech-Konzernen wie
Monsanto, DuPont Pioneer und Syngenta dürfen keinesfalls stärker
wiegen. Die Mehrheit der Menschen in Europa will keine Gentechnik auf
ihren Feldern.“ An die zuständige österreichische Ministerin
Rendi-Wagner appelliert Greenpeace, den Widerstand gegen Gentech-Mais
nicht aufzugeben und weiter für ein gentechnikfreies Europa zu
kämpfen.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GRP

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