- 21.03.2017, 13:05:13
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Rübig/Töchterle: Zehn Jahre Europäischer Forschungsrat sind europäische Erfolgsgeschichte mit beeindruckendem Österreich-Kapitel
Europäischer Forschungsrat feiert zehnjähriges Bestehen – bisher 182 Förderpreise und 265 Millionen Euro nach Österreich – Dank an Forschungsförderungsgesellschaft
Utl.: Europäischer Forschungsrat feiert zehnjähriges Bestehen –
bisher 182 Förderpreise und 265 Millionen Euro nach Österreich
– Dank an Forschungsförderungsgesellschaft =
Wien/Brüssel (OTS/ÖVP-PK) - "Der Europäische Forschungsrat ist eine
europäische Erfolgsgeschichte mit einem beeindruckenden
Österreich-Kapitel“, betonen die Abgeordneten Paul Rübig und
Karlheinz Töchterle, die Wissenschafts- und Forschungssprecher der
ÖVP im Europäischen Parlament und im Nationalrat anlässlich der heute
in Brüssel stattfindenden Feierlichkeiten zum zehnjährigen Geburtstag
des Europäischen Forschungsrats (European Research Council; ERC).
Seit Bestehen dieser EU-Förderschiene für Grundlagenforschung haben
Wissenschaftler und Forscher in Österreich 182 Förderpreise des ERC
eingeworben und damit rund 265 Millionen Euro nach Österreich geholt.
Bei den Einreichungen liegt Österreich mit einer Erfolgsquote von 14
Prozent deutlich über dem EU-Durchschnitt von elf Prozent. Dank
sprechen Rübig und Töchterle der Forschungsförderungsgesellschaft
(FFG) aus, die als nationale Kontaktstelle die Forscherinnen und
Forscher in Österreich bestmöglich unterstützt und betreut.
Rübig möchte das Förderbudget des Europäische Forschungsrats weiter
erhöhen. "Bei den bewilligten Förderungen im Verhältnis zur Zahl der
Forscher liegt Österreich europaweit auf Platz fünf. Der Erfolg ist
Grund, die Arbeit des Forschungsrats auszubauen. Ich werde mich für
eine Aufstockung der Fördermittel einsetzen", so der
ÖVP-Europaabgeordnete.
Forscherinnen und Forscher in Österreich konnten die drei zentralen
ERC-Förderschienen (Starting Grant mit je 1,5 Millionen Euro,
Consolidator Grant mit je zwei Millionen Euro und Advanced Grant mit
je 2,5 Millionen Euro) "bisher gut nutzen und mit der hohen Qualität
ihrer Forschungsprojekte überzeugen", so Töchterle. "Der Mehrwert ist
sowohl enorm für die jeweiligen Forscher, ihre Hochschule bzw.
Forschungseinrichtung, das Forschungsgebiet als auch für den
heimischen Forschungsstandort, gilt das Einwerben von ERC-Mitteln
doch als viel beachteter Qualitätsnachweis. Zudem können mit den
Mitteln zahlreiche Nachwuchsforscher angestellt werden", betont
Töchterle.
Zu den erfolgreichsten heimischen Einrichtungen zählen die
Österreichische Akademie der Wissenschaften (ÖAW), die Universität
Wien, das IST Austria, die TU Wien sowie die Universität Innsbruck.
(Schluss)
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