ÖH Uni Wien finanziert Presseaussendungen linksextremer Organisationen

Wien (OTS) - Über den OTS-Account der Österreichischen Hochschülerschaft an der Universität Wien wurden seit dem Jahr 2013 insgesamt 121 Aussendungen von zum Teil unter Beobachtung des Verfassungsschutz stehenden Gruppierungen getätigt. Unter anderem wurden so Aussendungen des bekannten noWKR-Bündnisses, diverser „Autonomer Antifas“ und der „Plattform Radikale Linke“ mit Studierendenbeiträgen finanziert. Dem gegenüber stehen lediglich 76 „eigene“ Presseaussendungen der ÖH Uni Wien.

Dies geht aus einer Suchanfrage der Kennzahl OHW0001 unter http://www.ots.at/suche hervor. Von Jänner 2013 bis März 2017 betrug der Anteil der ÖH-fremden Pressemitteilungen unglaubliche 61 Prozent aller getätigten Aussendungen der ÖH. In diesem Zeitraum diente der Account der ÖH Uni Wien insgesamt 23 verschiedenen, häufig linksextremen Organisationen als Plattform.

Besonders oft finanzierte die eigentlich als Studierendenvertretung vorgesehene ÖH an der Uni Wien Aussendungen für das Bündnis NOWKR, das sich nach heftigen Ausschreitungen und der mehrmaligen Verwüstung der Wiener Innenstadt auflöste und zeitgleich erklärte, sich fortan an der Offensive gegen Österreich beteiligen zu wollen.

Weiters unter den Günstlingen: die Autonome Antifa Koroška. Diese zeichnet sich durch eine ausgeprägte österreichfeindliche Haltung aus. So wurde am 16. Juni 2016 auf der Facebook-Seite der Gruppierung der Slogan „Österreich du mieses Stück Scheiße“ gepostet. In von der ÖH durchgeführten Aussendungen wurden Österreich als „Naziland“ und Mordermittlungen als „Repression“ bezeichnet.

„Die Vertreter der ÖH Uni Wien zeigen mit der jahrelangen verdeckten Subventionierung staatsfeindlicher und linksradikaler Gruppierungen ihr wahres Gesicht“, empört sich Alexander Grün. Der Obmann der AktionsGemeinschaft Uni Wien setzt fort: „VSSTÖ und GRAS verschleudern ÖH-Beiträge für Freundschaftsdienste an ihnen politisch nahestehende Organisationen. Im Mai sind wieder ÖH Wahlen, mit Unterstützung der Studierenden werden wir diesen Missbrauch beenden!“

„Dass bezahlte Presseausendungen für linksradikale Organisationen verwendet werden, ist ein weiterer Beweis dafür, wie sehr sich die ÖH Uni Wien von ihrer Kernaufgabe entfernt hat. Leider setzt sich dieser Umgang mit ÖH-Beiträgen auf Bundesebene fort, wo die linke Exekutive seit Jahren ihre eigenen ideologischen Interessen über die der Studierenden stellen. Das muss sich endlich ändern“, so AG-Bundesobmann Andreas Jilly.

Eine Übersicht aller Organisationen, welche den Account der ÖH
Uni Wien verwenden, findet sich unter:
http://www.ag-uniwien.at/cms/oeh_skandal

Die AktionsGemeinschaft ist die größte Studierendenfraktion in der Bundesvertretung der Österreichischen Hochschülerschaft und stellt an mehreren Hochschulen die Exekutive. An der Uni Wien ist die AktionsGemeinschaft die stärkste Fraktion, ist aber aufgrund einer rot-rot-grünen Koalition aus GRAS, VSStÖ und KSV-lili in der Opposition.

Rückfragen & Kontakt:

Alexander Grün, AG-Obmann Uni Wien
06645974377

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AGP0001