- 15.03.2017, 13:56:04
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IGP zu Glyphosat: Sieg der Wissenschaft über NGO-Populismus
ECHA bestätigt Sicherheitsbewertungen: Panikmache der NGOs ist widerlegt – Greenpeace operiert nach Pippi Langstrumpf-Prinzip
Utl.: ECHA bestätigt Sicherheitsbewertungen: Panikmache der NGOs ist
widerlegt – Greenpeace operiert nach Pippi Langstrumpf-Prinzip =
Wien (OTS) - Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der
Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) hat die Einstufung von
Glyphosat als nicht krebserregend bestätigt. Christian Stockmar,
Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP), sieht in der
Erkenntnis der ECHA "einen Sieg der Wissenschaft über absurde und
populistische NGO-Kampagnen": "Das Ergebnis des RAC bestätigt die
seit Jahrzehnten bekannten Eigenschaften von Glyphosat und
untermauert frühere Sicherheitsbewertungen. Die Panikmache der NGOs
ist damit klar widerlegt." Die abgeleitete Einschätzung des RAC
entspricht den Ergebnissen von über 3.300 Studien mit insgesamt
90.000 Seiten sowie der Einschätzung der Weltgesundheitsorganisation
(WHO), der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit, des
Deutschen Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR) und von
zahlreichen Gesundheitsbehörden weltweit, die mit einer Verlängerung
der Zulassung von Glyphosat befasst waren.
"Die ECHA hat in einem unabhängigen und transparenten Prozess das
umfassende Datenmaterial sorgfältig begutachtet und kam zum
eindeutigen Schluss: Glyphosat ist nicht krebserregend, nicht mutagen
und nicht fortpflanzungsschädigend und weist auch keine genotoxischen
Eigenschaften auf", so Stockmar. Die ECHA wird nun ihren Vorschlag
zur harmonisierten Einstufung von Glyphosat zur abschließenden
Genehmigung an die Europäische Kommission weiterleiten. "Das Ziel
sollte jetzt sein, die Zulassung von Glyphosat – so wie auch im
ursprünglichen Vorschlag der EU-Kommission vorgesehen – möglichst
rasch um 15 Jahre zu verlängern. Für die EU-Mitgliedstaaten gibt es
nun keine Hinderungsgründe mehr", unterstreicht Stockmar.
Greenpeace und Global 2000 operieren nach Pippi Langstrumpf-Prinzip
"Entlarvend sei auch der "Ich mach mir die Welt, wie sie mir
gefällt"-Reflex der NGOs nach Entscheidungen, die nicht in ihrem
Interesse liegen", so Stockmar. "Denn gestern forderten die NGOs noch
Objektivität bei der Entscheidung und heute folgt bereits der
Rundumschlag gegen Wissenschaft und Behörden." Stockmar kritisiert in
diesem Zusammenhang auch die Posse um die Verlängerung der Zulassung
von Glyphosat: "Wenn unseriöse Studien, polemische Panikmache und
politischer Kleingeist die Oberhand gewinnen, dann passiert das
zulasten der Wissenschaft. Nun gilt es, das Ansehen der Wissenschaft
wiederherzustellen und sicherzustellen, dass künftig wieder eine
wissenschaftlich fundierte Faktenbasis für die Zulassung eines
Wirkstoffs entscheidend ist."
Hintergrund
Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die
Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden
Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen
und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei
steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für
Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15
Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten
Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie
beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130
Millionen Euro an Umsatz.
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