- 15.03.2017, 07:02:50
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Greenpeace an Finanzminister Schelling: Jetzt neue OMV-Strategie fordern
Reaktion auf Falter-Bericht - Umweltschutzorganisation verlangt Neuausrichtung des Mineralölkonzerns
Utl.: Reaktion auf Falter-Bericht - Umweltschutzorganisation
verlangt Neuausrichtung des Mineralölkonzerns =
Wien (OTS) - In Folge eines heute veröffentlichten Berichts in der
Wochenzeitung Falter fordert die Umweltschutzorganisation Greenpeace
einen Strategiewechsel bei der OMV. Der Medienbericht bestätigt, dass
sich die OMV auch in Zukunft auf fossile Energien stützen will. Dies
steht im krassen Widerspruch zum Pariser Klimaabkommen, das einen
konsequenten Ausstieg aus fossilen Energien vorsieht, um die
Erderwärmung auf mindestens unter zwei Grad Celsius zu begrenzen.
Daher fordert Greenpeace von der Republik Österreich, dem größten
Investor der OMV, sich um eine Neuausrichtung der Konzernstrategie zu
bemühen.
„Österreich hat das Pariser Klimaabkommen ratifiziert und bekennt
sich somit zum Kampf gegen den Klimawandel. Dies muss auch für die
Unternehmen gelten, an denen die Republik Österreich beteiligt ist –
und dazu gehört die OMV“, erklärt Adam Pawloff, Klima- und
Energiesprecher bei Greenpeace in Österreich. „Aus diesem Grund hat
die Republik Österreich die Verantwortung dafür, dass die OMV endlich
einen Strategiewechsel hin zu erneuerbaren Energien vollbringt.“ Die
österreichische Republik hält 31,5 Prozent an der OMV. Vertreten wird
Österreich als Investor dabei durch die Österreichische Bundes- und
Industriebeteiligungen GmbH (ÖBIB), die wiederum in die Zuständigkeit
des Finanzministeriums fällt.
Der Falter-Bericht mit dem Titel „Mit Vollgas auf der Ölspur“
thematisiert die grundsätzliche Entwicklung des Öl- und Gasmarktes
sowie das Klimaabkommen von Paris und analysiert die Entwicklung des
Mineralölkonzerns OMV unter Vorstandsvorsitzendem Rainer Seele.
Experten und frühere Mitarbeiter - etwa Walter Böhme, ehemaliger
Leiter der Innovationsabteilung der OMV - kommen darin zu Wort.
„Worauf wir schon lange hinweisen, wird nun auch von
Branchen-Insidern bestätigt. Der OMV droht der Niedergang, wenn sie
nicht endlich die Zeichen der Zeit erkennt“, so Pawloff.
Beispiele dafür, dass ein Strategiewechsel machbar ist, gibt es
genügend. „Internationale Experten und Konzerne zeigen es vor: Der
Öl- und Gasmarkt ist im Umbruch. Doch die OMV kümmert das wenig.
Damit riskiert Rainer Seele das Überleben eines der wichtigsten
Wirtschaftsunternehmen in Österreich“, warnt Adam Pawloff. Nun müsse
die Republik Österreich, größter Eigentumsvertreter der OMV, endlich
einschreiten. „Jetzt liegt es an Finanzminister Hans Jörg Schelling
sicherzustellen, dass die Interessen der Republik Österreich gewahrt
bleiben, indem sich die OMV als zukunftsfähiges Energieunternehmen
ausrichtet.“
Das Dossier „Risikofaktor OMV – Fossile Wirtschaftsmodelle ohne
Zukunft“ finden Sie unter: http://bit.ly/1WY1p7Z
Das Factsheet „Risikofaktor OMV – Fossile Wirtschaftsmodelle ohne
Zukunft“ finden Sie unter: http://bit.ly/1TPr0O3
Bildmaterial finden Sie hier:
https://greenpeace.box.com/s/z70gmajhf5q5v9ly6am1ph0muqhxb766
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