• 01.03.2017, 13:20:55
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  • OTS0166

FPÖ-Neubauer: Neuerlicher Zwischenfall im grenznahen Atomkraftwerk Gundremmingen

Wien (OTS) - „Nachdem es vor zwei Wochen im Atomkraftwerk Krsko zu
einem Störfall gekommen war, macht seit gestern das bayrische
Kraftwerk Gundremmingen – rund hundert Kilometer von der
österreichischen Grenze entfernt – negative Schlagzeilen. Laut
Medienberichten musste dort der Reaktor B heruntergefahren werden,
weil sich ein Ventil nicht geschlossen hatte und so radioaktiver
Dampf ausgetreten ist. Angeblich konnte dieser in einem
Sicherheitsbehälter aufgefangen werden. Der Betreiber hat es
natürlich nicht verabsäumt, zu versichern, dass zu keinem Zeitpunkt
irgendeine Gefahr bestand“, berichtet heute der freiheitliche
Anti-AKW-Sprecher NAbg. Werner Neubauer.

Gerade im Reaktor B kam es immer wieder zu Störfällen. Auch bei den
EU-Stresstests im Jahr 2012 hat das AKW Gundremmingen nicht gut
abgeschnitten. Demnach ist es anfällig für Überflutungen und
Erdbeben, außerdem gibt es keinen Notfallplan, wie im Ernstfall zu
handeln ist. Unternommen wurde seitens des Betreibers gegen die
festgestellten Risikofaktoren bis heute leider nichts. „Es bleibt zu
hoffen, dass Reaktor B planmäßig Ende 2017 abgeschaltet wird und es
bis dahin nicht zu schwereren Störfällen kommt“, so Neubauer.

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