• 06.02.2017, 11:04:09
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  • OTS0065

Klage verloren: NÖ Landesjagdverband zahlt VGT € 7000 aus Zwangsmitgliedsbeiträgen

Generalsekretär der Landesjagdverbände, Peter Lebersorger, widerruft Lüge-Vorwurf gegen VGT im Kurier – weitere Prozesse Jäger gegen VGT laufen

Utl.: Generalsekretär der Landesjagdverbände, Peter Lebersorger,
widerruft Lüge-Vorwurf gegen VGT im Kurier – weitere Prozesse
Jäger gegen VGT laufen =

Wien (OTS) - Der niederösterreichische Landesjagdverband hat dem VGT
jetzt den Betrag von € 7000 überwiesen. Ein neuer Großspender? Nein,
überraschender Weise steht der nö Landesjagdverband für eine Aussage
des Generalsekretärs der Landesjagdverbände, Peter Lebersorger,
gerade, den dieser im Kurier getätigt hat. Lebersorger hatte sich
dazu verstiegen, den VGT der Lüge zu bezichtigen. Die entsprechende
Klage hat er verloren und seine Schuld beim VGT wurde durch den nö
Landesjagdverband beglichen, der, wie bekannt, sein Geld durch
Zwangsmitgliedsbeiträge bei den nö JägerInnen eintreibt, auch wenn
diese, wie z.B. die ÖkojägerInnen, sich vom Verband distanzieren und
oft mit dem VGT zusammenarbeiten. Heute hat Lebersorger auch einen
Widerruf im Kurier geschaltet. Die Gesamtkosten dafür, dass
Lebersorger den VGT beleidigen wollte, sind also deutlich höher als €
7000.

VGT-Obmann Martin Balluch dazu: „Das wirft schon ein sehr seltsames
Licht auf diesen Verband. Wer jagen will – z.B. am eigenen Grund, um
den von anderen aufgezüchteten, überhohen Wildbestand zu reduzieren,
sodass der Wald gerettet werden kann – muss diesem Verband als
Zwangsmitglied beitreten und über € 100 pro Jahr an
Zwangsmitgliedschaft einzahlen, damit das Geld dann für
Gerichtskosten von Menschen, die den VGT beleidigen, verwendet wird.
Es stellt sich die Frage, ob das durch die Statuten des Verbands
gedeckt ist.“

Es laufen noch eine Reihe weiterer Klagen von Jägern gegen den VGT.
Max Mayr-Melnhof hat zwar bereits 4 Verfahren gegen den VGT verloren,
führt aber eine weitere Klage gegen den VGT, die am 13. Februar 2017
am Wiener Handelsgericht verhandelt wird. Mayr-Melnhof wird dabei
persönlich aussagen - es geht um die Frage der Legitimität der
VGT-Aktionen gegen seine Gatterjagd. Mensdorff-Pouilly hat ebenfalls
zwei Exekutionsklagen gegen den VGT wegen Besitzstörung laufen.
Bisher hat der VGT jedoch noch keine Klage der Jägerschaft im
Kielwasser der erfolgreichen Gatterjagdkampagne verloren.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | VGT

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