• 23.01.2017, 10:35:30
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  • OTS0055

Mitterlehner fördert Entwicklung von Prototypen durch Universitäten

Zwölf Universitätsprojekte werden bei der Ausarbeitung ihrer wirtschaftlich verwertbaren Prototypen mit 1,3 Millionen Euro unterstützt

Utl.: Zwölf Universitätsprojekte werden bei der Ausarbeitung ihrer
wirtschaftlich verwertbaren Prototypen mit 1,3 Millionen Euro
unterstützt =

Wien (OTS/BMWFW) - Im Zuge der Prototypenförderung PRIZE unterstützt
das Wissenschafts- und Wirtschaftsministerium zwölf
Universitätsprojekte mit insgesamt 1,3 Millionen Euro, um
wirtschaftlich verwertbare Prototypen zu erstellen. „Die Bandbreite
reicht von richtungsweisenden medizinischen Fortschritten über
ausgeklügelte Neuerungen im Maschinenbau bis hin zu 3D-Druck und
textilen Innovationen“, sagt Wissenschafts-, Forschungs- und
Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner anlässlich der Entscheidung
durch eine Expertenjury. „Prototypen zeigen die technische
Machbarkeit und die Einsatzmöglichkeiten in der wirtschaftlichen
Praxis auf. In der Praxis kommt jeder Durchbruch heimischen Klein-
und Mittelbetrieben zugute, die in Österreich Arbeitsplätze
schaffen“, betont Mitterlehner. Denn eine Grundvoraussetzung für
PRIZE-Einreichungen ist der Bedarf der Technologie bei kleinen und
mittleren Unternehmen.

„Mit PRIZE fördern wir die Kooperation zwischen
Forschungseinrichtungen und Unternehmen. Universitäten wollen sowohl
verstärkt kooperieren, als auch die Verantwortung für die Verwertung
ihrer Forschungsergebnisse übernehmen. Dazu benötigen sie aber auch
die Möglichkeit, die Marktfähigkeit der Erfindung optimal
demonstrieren zu können. Daher setzen wir das universitäre
Prototypenförderungsprogramm PRIZE um und fördern insgesamt zwölf
Projekte, darunter vier Kooperationsprojekte“, erläutern Bernhard
Sagmeister und Edeltraud Stiftinger, die Geschäftsführer der
Förderbank Austria Wirtschaftsservice GmbH (aws). Bei den Projekten
werden bis zu 70 Prozent der Gesamtkosten gefördert, die Laufzeit
darf 18 Monate nicht überschreiten.

Die Schwerpunkte der zwölf geförderten Projekte im Überblick:

Technische Universität Wien
- Hochauflösendes 3D-Drucken im Bereich Maschinenbau (in Kooperation
mit der Medizinischen Universität Wien)
- Polyimidherstellung und -Verarbeitung ohne toxische Lösungsmittel
und Katalysatoren
- Wirbelschichtwärmespeicher: Synergie aus Energietechnik und
Thermodynamik
- Sensor zur Messung geringer Kräfte und Kraftänderungen mit Fokus
auf Medizintechnik

Medizinische Universität Wien
- Allergieprävention durch orale Verabreichung nitrierter Proteine
(in Kooperation mit der Paris-Lodron-Universität Salzburg)
- Unterdrückung der Zellteilung spezifischer Krebszellen durch
Zyklotide (in Kooperation mit der Veterinärmedizinischen Universität)
- In-vitro Kalzifizierungmodell gegen krankhafte Verkalkungen im
menschlichen Körper

Universität Wien
- LILY (Lipidome Isotope Labeling of Yeast): Herstellung von
Substanzen für die Massenspektroskopie

Technische Universität Graz
- Apparatur zur Trennung von Nichteisenmetallen aus feinkörnigen
Gemischen nach dem Wirbelstromprinzip

Montanuniversität Leoben
- Herstellung maßgeschneiderter, großformatiger Bauteile für die
fertigende Industrie mittels 3D-Druck

Donau Universität Krems
- Gradienten Magnetometer Online Controller (GRAMOC):
Online-Messsystem zur zerstörungsfreien Materialprüfung von
ferromagnetischem Stahl

Universität Innsbruck
- Nachhaltige Textilimprägnierung mit wasser- und schmutzabweisenden
Eigenschaften (in Kooperation mit der Universität für Bodenkultur
Wien)

Die Prototypenförderung PRIZE des Bundesministeriums für
Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMFWW) ist Teil des Programms
"Wissenstransferzentren und IPR-Verwertung". Alle Details zum
Programm gibt es online unter www.aws.at/prize

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