WG Steinergasse: Transparente Aufarbeitung läuft und unmittelbare Konsequenzen wurden gezogen

Das Wohl der Kinder steht im Vordergrund

Wien (OTS) - „Das wichtigste ist uns das Wohl der Kinder. Den betreuten Kindern und Jugendlichen ist kein Schaden entstanden. Das wissen wir,
weil die Kinder regelmäßig ärztlich begleitet werden, und dafür auch aktuelle Bestätigungen vorliegen“, betont das Diakoniewerk. Die Richtigkeit der einzelnen Vorwürfe können wir derzeit nicht bestätigen. Es gibt aufgrund von Konflikten unterschiedliche Positionen und Aussagen.

Viele Eltern sind mit der Betreuung sehr zufrieden. Das drückt u.a. die Mutter einer behinderten Tochter so aus: „Ich möchte als Betroffene zur Situation in der Steinergasse sagen, dass wir Eltern – bis auf wenige Ausnahmen – fürsorgliche und äußerst engagierte Mitarbeiter erlebt haben, und seit neuestem auch wieder eine Leitung, die alles tut, um die hohen Qualitätsstandards, die zwischendurch, von der vorhergehenden Leitung, nicht erreicht
wurden, wieder Alltag werden zu lassen.“

Zur Geschichte des Konflikts Schon vor dem Sommer 2016 gab es in der betreuten WG Steinergasse einen Konflikt in der Mitarbeiterschaft und mit der Leitung, der damals zu einer hohen Mitarbeiterfluktuation geführt hat. Deshalb hat die Geschäftsführung gehandelt und die Einrichtungsleitung ersetzt. Trotz aller Bemühungen ist es nicht gelungen, die Situation für alle Beteiligten zufriedenstellend zu lösen. Die Fehler in der Mitarbeiterführung und im Konfliktmanagement haben dazu geführt, dass die Personalsituation bis heute angespannt ist.

Bis zur Klärung der Situation wird der Bereich Behinderung in Wien direkt dem Vorstand unterstellt. Die Einrichtungsleitung und die Regionalgeschäftsführung sind ihrer Verantwortung entbunden, und bis zur Klärung ist ein Krisenteam unter neuer Leitung tätig, das intensiv an einer Lösung arbeitet.

Es ist allerdings aktuell schwierig für die herausfordernde Betreuungsaufgabe der Kinder mit schweren und mehrfachen Behinderungen schnell genügend ausreichend qualifiziertes neues Fachpersonal zu gewinnen.

Übergabe der Einrichtung wird vorbereitet

Da die kontinuierliche und qualitätsvolle weitere Betreuung der Kinder und Jugendlichen natürlich keinen aufwändigen und zeitintensiven Restrukturierungsprozess erlaubt, finden derzeit in Abstimmung mit der MA11 Gespräche mit anderen Trägern statt, die die Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernehmen sollen.

Rückfragen & Kontakt:

Daniela Scharer
Diakoniewerk
Tel: 0664 220 1625

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