• 14.01.2017, 11:53:19
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  • OTS0013

WG Steinergasse: Transparente Aufarbeitung läuft und unmittelbare Konsequenzen wurden gezogen

Das Wohl der Kinder steht im Vordergrund

Utl.: Das Wohl der Kinder steht im Vordergrund =

Wien (OTS) - „Das wichtigste ist uns das Wohl der Kinder. Den
betreuten Kindern und Jugendlichen ist kein Schaden entstanden. Das
wissen wir,
weil die Kinder regelmäßig ärztlich begleitet werden, und dafür auch
aktuelle Bestätigungen vorliegen“, betont das Diakoniewerk. Die
Richtigkeit der einzelnen Vorwürfe können wir derzeit nicht
bestätigen. Es gibt aufgrund von Konflikten unterschiedliche
Positionen und Aussagen.

Viele Eltern sind mit der Betreuung sehr zufrieden. Das drückt u.a.
die Mutter einer behinderten Tochter so aus: „Ich möchte als
Betroffene zur Situation in der Steinergasse sagen, dass wir Eltern
– bis auf wenige Ausnahmen – fürsorgliche und äußerst engagierte
Mitarbeiter erlebt haben, und seit neuestem auch wieder eine Leitung,
die alles tut, um die hohen Qualitätsstandards, die zwischendurch,
von der vorhergehenden Leitung, nicht erreicht
wurden, wieder Alltag werden zu lassen.“

Zur Geschichte des Konflikts
Schon vor dem Sommer 2016 gab es in der betreuten WG Steinergasse
einen Konflikt in der Mitarbeiterschaft und mit der Leitung, der
damals zu einer hohen Mitarbeiterfluktuation geführt hat. Deshalb hat
die Geschäftsführung gehandelt und die Einrichtungsleitung
ersetzt. Trotz aller Bemühungen ist es nicht gelungen, die
Situation für alle Beteiligten zufriedenstellend zu lösen.
Die Fehler in der Mitarbeiterführung und im Konfliktmanagement haben
dazu geführt, dass die Personalsituation bis heute angespannt ist.

Bis zur Klärung der Situation wird der Bereich Behinderung in Wien
direkt dem Vorstand unterstellt. Die Einrichtungsleitung und die
Regionalgeschäftsführung sind ihrer Verantwortung entbunden, und bis
zur Klärung ist ein Krisenteam unter neuer Leitung tätig, das
intensiv an einer Lösung arbeitet.

Es ist allerdings aktuell schwierig für die herausfordernde
Betreuungsaufgabe der Kinder mit schweren und mehrfachen
Behinderungen schnell genügend ausreichend qualifiziertes neues
Fachpersonal zu gewinnen.

Übergabe der Einrichtung wird vorbereitet

Da die kontinuierliche und qualitätsvolle weitere Betreuung der
Kinder und Jugendlichen natürlich keinen aufwändigen und
zeitintensiven Restrukturierungsprozess erlaubt, finden derzeit in
Abstimmung mit der MA11 Gespräche mit anderen Trägern statt, die die
Betreuung der Kinder und Jugendlichen übernehmen sollen.

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