• 12.01.2017, 12:01:01
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  • OTS0128

IGP zu Greenpeace-Studie: Einseitig, tendenziös & keinesfalls unabhängig

Dave Goulson ist NGO-Vertragswissenschaftler – Ergebnisse der seriösen Wissenschaft belegen bei sachgemäßer Anwendung kein Risiko – Bienen-Faktencheck widerlegt gängige Panikmache

Utl.: Dave Goulson ist NGO-Vertragswissenschaftler – Ergebnisse der
seriösen Wissenschaft belegen bei sachgemäßer Anwendung kein
Risiko – Bienen-Faktencheck widerlegt gängige Panikmache =

Wien (OTS) - Als "wiederaufgewärmte Kampagnenwissenschaft" kritisiert
Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP),
die heute veröffentlichte Greenpeace-Studie. Diese trägt den
Untertitel "eine Überprüfung der wissenschaftlichen Datenlage seit
2013". Dazu Stockmar: "Bereits der Untertitel beinhaltet eine Reihe
von Fehlern: Die Studie umfasst keinesfalls die wissenschaftliche
Datenlage seit 2013, sondern ist eine einseitige, tendenziöse und
schwammige Zusammenfassung. So werden zahlreiche neue und aktuelle
Studien und Daten nicht erfasst, die ergeben, dass Neonikotinoide bei
sachgemäßen Einsatz kein Risiko darstellen. Das ist eine
Literaturstudie ohne neue Erkenntnisse, bei der vielmehr noch neue
Erkenntnisse bewusst ausgespart werden." Für die IGP ist dies
keinesfalls überraschend, denn laut Forbes ist Studienautor Dave
Goulson keinesfalls unabhängig, sondern ein Vertragspartner der NGO
Pestizid Aktions-Netzwerks UK (PAN) und Aktivist gegen
Pflanzenschutzmittel (Quelle: https://goo.gl/Y6N2pW).

Bienen-Faktencheck und Wissenschaft widerlegen
NGO-Argumentation

"Das ist ein neuer Versuch von Greenpeace, das Bienenthema neu
aufzuwärmen. Bereits zum Jahreswechsel wurden von Benjamin Lamp von
der Veterinärmedizinischen Universität Wien Ergebnisse
veröffentlicht, wonach Viren hauptverantwortlich für die hohen
Bienenverluste sind", so Stockmar. In einem Kurier-Bericht vom 31.
Dezember 2016 wird etwa auch Professor Karl Crailsheim von der
Karl-Franzens-Universität in Graz zitiert: "Wenn Neonicotinoide
richtig angewendet werden, sind sie sicher nicht die Hauptursache für
große Bienenverluste" (Quelle:
http://www.ots.at/redirect/Kurier_Bienentod).

Die IGP ist jedenfalls an einer seriösen Diskussion mit sachlichen
Argumenten interessiert, so Stockmar. "Wir haben deshalb einen
Faktencheck zum Thema Bienenverluste erstellt und widerlegen die
gängigen Mythen und Märchen, die von NGOs verbreitet werden." Dieser
ist unter http://www.ots.at/redirect/igpflanzenschutz abrufbar.

Hintergrund

Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die
Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden
Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen
und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei
steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für
Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15
Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten
Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie
beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130
Millionen Euro an Umsatz.

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