• 09.01.2017, 16:30:44
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  • OTS0151

Immer mehr NÖ Gemeinden pflegen ihre Grünräume pestizidfrei

Mikl-Leitner: 2016 wurde jede Woche eine Kommune giftfrei

Utl.: Mikl-Leitner: 2016 wurde jede Woche eine Kommune giftfrei =

St. Pölten (OTS/NLK) - „2016 verzichtete im Jahresschnitt pro Woche
eine neue Gemeinde bei der Pflege der Grünräume und Parks auf den
Einsatz von Pestiziden. Diese Einigkeit unter den Gemeinden über die
Parteigrenzen hinweg bestätigt uns in unserem Bemühen, die
Ökologisierung der Gärten und Grünräume weiter zu forcieren“, so
Landeshauptmann- Stellvertreterin Mag. Johanna Mikl-Leitner.
Insgesamt 211 Gemeinden verzichten bereits jetzt auf den Einsatz von
Pestiziden. 2016 gaben 48 Gemeinden ihr Bekenntnis ab, dass in
Zukunft keine Pestizide bei der Grünraumbewirtschaftung mehr
verwendet werden. Die Zahl der „Natur im Garten“-Gemeinden, die
entsprechend den „Natur im Garten“-Kriterien neben Pestizide auch auf
chemisch synthetische Düngemittel und Torf verzichten, erhöhte sich
2016 von 45 auf 65, das entspricht einer Steigerung von knapp 50
Prozent. „Bis 2020 sind Niederösterreichs Grünflächen giftfrei“,
kündigt Mikl-Leitner an.

2016 sind zahlreiche Gemeinden bei der Grünraumbewirtschaftung
ökologischer geworden: „Ich gratuliere den Gemeinden für ihr
Engagement und ihre Vorbildwirkung gegenüber der Bevölkerung. Gerade
als Mutter bin ich beruhigt, wenn meine Kinder beim Spielen auf
öffentlichen Spielplätzen oder in Parks nicht mit Gift in Kontakt
kommen. Daher haben wir das Ziel formuliert, dass bis 2020 alle Parks
und Grünräume Niederösterreichs giftfrei werden“, so die
Landeshauptmann-Stellvertreterin. Mehr als ein Drittel der
niederösterreichischen Gemeinden verzichten bereits auf den Einsatz
von Giftmitteln. In den vier Bezirken Gmünd, Melk, Neunkirchen und
Zwettl pflegen bereits mehr als die Hälfte der Gemeinden ihre
öffentlichen Grünflächen ohne Pestizide. Der „Natur im Garten“
Gedanke ist im Bezirk Wiener Neustadt am besten verankert: Bereits
neun Gemeinden verzichten auf Pestizide sowie auf chemisch,
synthetische Düngemittel und Torf. Auch die Statutarstadt Waidhofen
an der Ybbs hat sich den „Natur im Garten“-Kriterien verschrieben.
„Die Städte und Gemeinden sind wichtige Motoren, um die
Ökologisierung der Gärten noch tiefer in der Bevölkerung zu
verankern“, weiß Johanna Mikl-Leitner.

Seit über 17 Jahren setzt sich die Aktion „Natur im Garten“ für die
Ökologisierung von Gärten und Grünräumen in Niederösterreich ein.
Eine Bewegung, die mittlerweile Vorbild für andere Bundesländer ist.
Die biologische Vielfalt und Gestaltung mit heimischen und ökologisch
wertvollen Pflanzen steht dabei im Vordergrund.

Nähere Informationen beim Büro LHStv. Mikl-Leitner unter 0664/826 78
89, Hermann Muhr, e-mail [email protected], bzw. Natur im
Garten, DI Hans-Peter Pressler, Telefon 0676/848 790 737, e-mail
[email protected], www.naturimgarten.at.

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