• 09.01.2017, 14:39:38
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Gudenus: Steigende Kriminalität in Wien muss Alarmglocken bei Bürgermeister Häupl schrillen lassen

Ein vernünftiges Sicherheitspaket würde auch einen entsprechenden Stadtrat beinhalten

Utl.: Ein vernünftiges Sicherheitspaket würde auch einen
entsprechenden Stadtrat beinhalten =

Wien (OTS) - Von der ehemals sehr sicheren Stadt entfernt sich Wien
zusehends. So ist laut einem Bericht der Wiener Polizei die
Kriminalität um 2,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr angestiegen.
Neben Raubüberfällen, Einbrüchen und Sexualdelikten hat sich auch die
Bandenkriminalität mittlerweile etabliert. Beinahe täglich kommt es
Westbahnhof zu gewalttätigen Auseinandersetzungen zwischen
rivalisierenden Afghanen- und Tschetschenengruppen. „Die Wiener
Polizei tut was sie kann, hat jedoch mangels Kapazitäten – hier meine
ich allen voran die fehlenden Beamten – ihre Möglichkeiten erreicht.
Schließlich können sich auch Uniformierte nicht teilen und an
mehreren Orten gleichzeitig sein“, so der freiheitliche
Vizebürgermeister Mag. Johann Gudenus nicht ganz frei von Sarkasmus.

„In Wien fehlt das so dringend benötigte Sicherheitskonzept“,
erinnert Gudenus an das bereits präsentierte freiheitliche
Sicherheitspaket, das folgende Punkte inkludiert: den Ausbau einer
Sicherheitswacht bzw. eines Ordnungsdienstes, die Einführung einer
U-Bahn-Polizei, eine berittene Polizeieinheit, ein sektorales
Bettelverbot, verstärkte Video- und regelmäßige personelle
Überwachung in öffentlichen Verkehrsmitteln, die Durchführen von mehr
Aufklärungskampagnen bei Jugendlichen etwa durch Produktion eines
Computerspiels nach dem Vorbild Schweiz, eine Erhöhung der
Risikofurcht seitens potentieller Täter sowie die Schaffung einer
„SOKO Asyl“ zur Bekämpfung organisierter Kriminalität im Bereich
Asyl. Last but not least braucht Wien wenigsten 2.000 Planstellen
mehr!

„Da Bürgermeister Häupl offensichtlich kein gesteigertes Interesse
daran zeigt, sich diesem Ressort selbst anzunehmen, erinnere ich ihn
gerne daran, dass ich als Stadtrat diesen Bereich gerne übernehmen
würde“, schließt Gudenus. (Schluss)

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