• 09.01.2017, 14:00:13
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WKÖ-Horvath: Busbranche setzt weiter auf umweltfreundliche Dieselbusse

Internationale Studie zeigt: Der Bus bleibt entscheidender Faktor für mehr Luftreinheit in Städten

Utl.: Internationale Studie zeigt: Der Bus bleibt entscheidender
Faktor für mehr Luftreinheit in Städten =

Wien (OTS) - „Der Bus ist ein klimafreundliches, sparsames
Verkehrsmittel, das für ein gesünderes Stadtklima sorgt“, bestätigt
Martin Horvath, Sprecher der österreichischen Busunternehmer in der
Wirtschaftskammer Österreich (WKÖ). Laut Studie der ICCT (The
international council on clean Transportation) stößt ein moderner
Diesel-PKW doppelt so viel umweltschädliche Stickoxide aus wie ein
Bus. Dieser ersetzt bis zu 30 PKWs auf der Straße. „Der Bus schafft
also nicht nur Platz auf den Straßen, sondern ist auch ein
entscheidender Faktor für mehr Luftreinheit in den Städten“, hält
Horvath fest.

Die Abgaswerte der Busse wurden in den vergangenen 25 Jahren
entscheidend reduziert, beispielsweise stößt ein EURO-VI-Bus nur noch
drei Prozent Stickoxide und drei Prozent Feinstaub im Vergleich zum
Ausstoßvolumen in den 90er Jahren aus. Die Emissionswerte werden
ständig im laufenden Betrieb kontrolliert, werden diese Werte
überschritten, wird der Motor gedrosselt. „Je mehr Fahrgäste im Bus
befördert werden, desto geringer ist der durchschnittliche Verbrauch
von Treibstoff und der ohnehin schon geringe Ausstoß von umwelt- und
klimaschädlichen Stoffen“, erklärt der Branchensprecher.

Die Berufsgruppe Bus arbeitet gemeinsam mit nationalen und
internationalen Verbänden daran, die Nutzung von Bussen weiter zu
steigern. „Restriktionen wie die Einführung einer Busmaut,
Einfahrverbote sowie Fahrverbote für Dieselbusse in Städten sind für
die Busbranche kontraproduktiv“, betont Horvath. „Unser Ziel ist, den
Anteil der Fahrgäste im Bus zu steigern. Die Einführung bzw.
Forcierung alternativer Antriebe ist sinnvoll, jedoch kann dieser
Aspekt finanziell nicht allein von den Busunternehmen getragen
werden. Für kleine und mittlere Busunternehmer sind die hohen
Anschaffungspreise von Elektrofahrzeugen oder Erdgasfahrzeugen
existenzbedrohend, hier helfen Fördermaßnahmen. Aus diesem Grund
begrüßen wir das E-Mobilitätsprojekt des österreichischen Verkehrs-
und Umweltministeriums in Kooperation mit den Automobilimporteuren,
das insgesamt 72 Millionen Euro für Förderungen von Elektromobilität
vorsieht“, hält Horvath fest.

Die österreichische Bus-Branche

Die mehr als 1.300 österreichischen Busunternehmer
(www.berufsgruppe-bus.at) betreiben eine Flotte von rund 9.000
Bussen. Mit diesen werden im Reiseverkehr jährlich über eine Million
Gäste befördert sowie im öffentlichen Personennah- und
Regionalverkehr auf der Straße mehr als die Hälfte aller 1,1
Milliarden Beförderungsfälle garantiert. Die Unternehmen investieren
jährlich rund 225 Millionen Euro in ihren Fuhrpark. Der Bus ist mit
15g/CO2 pro Passagier/pro km das mit Abstand sauberste
Straßenverkehrsmittel. Die geringen Schadstoffemissionen und die
ständige Reduzierung der Geräusch-Emissionen unterstreichen den hohen
ökologischen und ökonomischen Nutzen des Omnibusses gegenüber dem
Individualverkehr. (PWK014/PM)

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