Woller (SPÖ): Projekte am Heumarkt und Karlsplatz Ost liegen am Tisch – Umsetzung muss endlich erfolgen

Wien (OTS/SPW-K) - Im Zuge der heutigen Gemeinderatssitzung unterstreicht SP-Gemeinderat Ernst Woller, wie wichtig es ist, den Heumarkt und den Karlsplatz Ost neu zu gestalten.

Wien gehört zu den attraktivsten Städten der Welt und wurde nicht umsonst als UNESCO-Weltkulturerbe anerkannt. Die Frage, die sich jedoch stellt, ist, ob man auch weiterhin eine dynamische Entwicklung will, oder eine „Konservierung“ der Stadt möchte, um den Titel Weltkulturerbe nicht zu verlieren. Woller dazu: „Der Status Weltkulturerbe ist wichtig für uns, genauso wie es die dynamische und gestalterische Entwicklung von Wien ist, die dazu geführt hat, dass unsere Stadt zu den attraktivsten der Welt gehört. Niemand will ein Wien wie seinerzeit Canaletto es im Jahr 1760 gesehen hat. Das kann nicht die Grundlage für eine gute Entwicklung der Stadt Wien sein.“

Der Titel Weltkulturerbe ist für den SP-Gemeinderat mit vielem nicht verträglich. Dazu zählt vor allem der Zustand, in dem sich der Heumarkt und der Karlsplatz Ost derzeit befinden. „Es gibt Projekte, die diese Bereiche wesentlich verbessern. Wir müssen froh sein, wenn Investoren Geld einsetzen, um diese derzeit nicht erfreulichen Orte neu zu gestalten“, sagt Woller, der einen offensiven Diskurs fordert. „Ich hoffe, dass sich die UNESCO den Argumenten der Umplanung nicht entzieht und positiv im Sinne der BürgerInnen für Wien entscheiden wird“, so Woller weiter.

Projekte am Heumarkt und Karlsplatz Ost endlich umsetzen=

Die Umgestaltung des Heumarktes wurde im Rahmen eines fünfjährigen kooperativen Verfahrens diskutiert.
„Es wurden alle Beteiligten einbezogen und befragt, es gab BürgerInneninformationen, ein Planungsverfahren und einen Wettbewerb, aus dem ein Sieger hervorgegangen ist. Alle Wünsche sind berücksichtigt und erfüllt worden“, sagt SP-Gemeinderat Woller, der in der Umsetzung des Heumarkt-Projektes eine Win-win-win-Situation für alle Beteiligten sieht. „Das Intercont ist zufrieden, der Eislaufverein, das Konzerthaus und der Wien-Tourismus. Es wird viele neue öffentliche Räume geben, die konsumfreie Zonen bieten. Es werden eine Eishockeyhalle und Turnsäle gebaut, zusätzlich werden die Straßenräume neu gestaltet. Warum beseitigen wir also diesen Schandfleck nicht und gestalten einen neuen attraktiven Ort im Zentrum Wiens“, sagt Woller.

„Die bisherige Situation ist derzeit mit dem Kulturerbe nicht vereinbar. Es ist Aufgabe dieses hohen Gremiums, eine politische Entscheidung zu treffen und diese Projekte nicht einer Volksabstimmung zu unterwerfen“, so Woller abschließend.

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