• 12.12.2016, 18:28:41
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  • OTS0205

FP-Seidl: Im Ressort Wehsely läuft es noch immer unrund

Allein aus Sicht der Gesundheitsversorgung kann die FPÖ dem rot-grünen Budgetvorschlag nicht zustimmen

Utl.: Allein aus Sicht der Gesundheitsversorgung kann die FPÖ dem
rot-grünen Budgetvorschlag nicht zustimmen =

Wien (OTS) - Wer täglich die Zeitung liest, erfährt, was im Ressort
Wehsely wieder schief gegangen ist. Waren es letzte Woche das 1.000te
Hoppala über das Milliardengrab KH Nord oder die Zunahme von
Diebstählen in den Wiener Krankenanstalten, so sind es heute – Montag
– wieder einmal zahlreiche Gangbetten neben dem bereits geschmückten
Weihnachtsbaum oder unglaubliche Wartezeiten auf wirklich dringend
notwendige Operationen. Zusätzliches Geld für die Aufstockung des
Personals bzw. fair verhandelte Verträge für Mediziner, Schwestern
und Pfleger gibt es immer noch nicht. „Mittlerweile sind wir in Wien
schon so weit, dass ein Kind mit einem Blinddarmdurchbruch sieben
Stunden auf eine OP warten muss, weil einfach die Ärzte fehlen“, ist
der Gesundheitssprecher der FPÖ Wien, LAbg. Wolfgang Seidl empört.
Sind nämlich Gangbetten mittlerweile in Wien mehr die Regel als die
Ausnahme, zeigt das Schicksal dieses Jungen eine neue Qualität bei
der skandalösen Führung der Wiener KAV-Krankenhäuser.

Auch im Sozialbereich setzt die Stadträtin falsche Prioritäten.
Während Wehsely weiter daran festhält, den Ärmsten der Armen in Wien
wieder keinen Heizkostenzuschuss (Kosten knapp 10 Millionen Euro)
auszubezahlen, hat sie vor kurzem die Mittel für die Mindestsicherung
um unglaubliche 130 Millionen aufgestockt. Es ist allerseits bekannt,
dass über 40 Prozent der Mindestsicherung an Personen ausbezahlt
werden, die nicht österreichische Staatsbürger sind – Tendenz,
aufgrund der Sogwirkung Wiens, stark steigend.

„Das marode Gesundheitswesen sowie die Zustände im KAV - etwa der
sich noch immer im Amt befindliche Generaldirektor Dr. Janßen oder
das Millionengrab KH Nord –, sind für uns Freiheitliche ein weiterer
Grund, im Sinne der Wienerinnen und Wiener, dem Budget für 2017 nicht
zuzustimmen“, so Seidl abschließend.

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