Blümel: Neuerliche Finanzskandale zu Lasten der Steuerzahler

Misswirtschaft von Finanzstadträtin Brauner bei der Wien Holding - Wien wirft wieder einmal das Geld zum Fenster hinaus

Wien (OTS) - „Kaum ein Tag vergeht, ohne dass neue Skandale, die eine enorme Steuergeldverschwendung zu Lasten der Wienerinnen und Wiener darstellen, ans Tageslicht treten. Die heute veröffentlichten Stadtrechnungshofberichte sprechen eine eindeutige Sprache und zeigen die Misswirtschaft im Ressort von Stadträtin Brauner, im Speziellen bei der Wien Holding, klar und deutlich auf“, so ÖVP Wien Landesparteiobmann Stadtrat Gernot Blümel.

Das völlig unprofessionelle Management bei der Wien Holding ist mehr als offensichtlich. So hat der Stadtrechnungshof aufgedeckt, dass im Jahr 2023 für die Tilgung einer Anleihe ein Liquiditätsbedarf in der unglaublichen Höhe von 112 Mio. Euro besteht. Auch Richtlinien für das zentrale Finanzmanagement fehlen im gesamten Konzern der Wien Holding. In Zusammenhang mit dem Immobilienmanagement der Wien Holding (WSE) wird seitens des Stadtrechnungshofs kritisiert, dass die Personalaufwendungen stetig steigen, die Gesellschaft in keinem der geprüften Jahren einen positiven Betriebserfolg verzeichnete und die Liquiditätslage sehr angespannt ist. Und die Wiener Stadthalle hat aufgrund von spekulativen Finanzderivatgeschäften Verluste von 8,3 Mio. Euro gemacht.

„Wie so oft in Wien mangelt es an Professionalität, Wirtschaftlichkeit und Effizienz. Dieser offenkundige Dilettantismus zieht sich wie ein roter Faden durch sämtliche Bereiche der Stadt. Anstatt weiterhin das Geld der Wienerinnen und Wiener regelrecht beim Fenster hinauszuwerfen, muss die Stadtregierung dafür sorgen, dass das Management endlich auf professionelle Beine gestellt wird“, so Blümel weiter und abschließend: „Auch diese Berichte führen uns wieder ganz klar vor Augen. Wien kann erst wieder Geschichte schreiben, wenn Rot-Grün Geschichte ist“

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