- 23.11.2016, 11:36:22
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ÖHV: Energieabgabenvergütung droht für Politik zum Desaster zu werden
Die Streichung der Energieabgabenvergütung für Hotels war laut EuGH unzulässig – das Urteil liegt zur Revision beim VwGH.
Utl.: Die Streichung der Energieabgabenvergütung für Hotels war laut
EuGH unzulässig – das Urteil liegt zur Revision beim VwGH. =
Wien (TP/OTS) - „Laut EuGH werden der Hotellerie gerade 100 Mio. Euro
vorenthalten. Die Regierung sollte das endlich anerkennen und das
Geld überweisen“, erklärt Dr. Markus Gratzer, Generalsekretär der
Österreichischen Hoteliervereinigung (ÖHV), in Hinblick auf die vom
Finanzministerium eingebrachte Revision beim VwGH. Die ÖHV hat die
ursprüngliche Musterklage initiiert, eingebracht von Dilly Ressorts,
den Prozess für 700 Betriebe über Jahre mit mehreren renommierten
Anwalts- und Steuerberatungskanzleien (darunter der ÖHV Preferred
Partner Prodinger) koordiniert und steht nun vor einem Erfolg für die
Branche. Statt die Belastungsschraube ständig weiter anzuziehen solle
die Bundesregierung beweisen, dass ihr die Dienstleister genauso am
Herzen liegen wie die Produktionsbetriebe, die weiter die Vergütung
kassieren. Sollte die Regierung nämlich den Prozess – was absehbar
ist – verlieren, müssten die Steuerzahler zusätzlich zu den immer
höheren Verfahrenskosten auch noch die Zinsen bezahlen.
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