- 15.11.2016, 10:38:35
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Schüler/innen der VS Mühldorf (OÖ) als Sparkling Science-Slam-Champion 2016 ausgezeichnet.
Zweiter Sparkling Science-Slam an der WU Wien

Utl.: Zweiter Sparkling Science-Slam an der WU Wien =
Wien (OTS) - Am 14. November ging das Finale des zweiten Junior
Science Slam in Österreich über die Bühne. Nach Vorentscheidungen in
Salzburg und Wien konnten die Schüler/innen der Volksschule Mühldorf
(OÖ) den Sieg für sich behaupten. Mit ihrer kreativen Präsentation
des Sparkling Science-Projekts „Sozialer Zusammenhalt und
Ausflugsgebiet beim Waldrapp“ überzeugten sie das Publikum und holten
sich ein Preisgeld von 1.000 Euro. Gemeinsam mit der
Konrad-Lorenz-Forschungsstelle für Verhaltens- und Kognitionsbiologie
an der Universität Wien haben die Schüler/innen die Verhaltensmuster
einer der am meisten bedrohten Vogelarten erforscht. Die Plätze Zwei
bis Vier mit einem Gewinn von je 500 Euro erkämpften sich die
Schüler/innen der VS/WMS Campus Landstraße (Wien), der HTL Braunau
(OÖ) und des BORG Mittersill (Sbg.).
Ein Science Slam bringt innerhalb weniger Minuten Forschungsinhalte
originell und verständlich auf die Bühne. Beim Sparkling Science-Slam
vermitteln Jugendliche auf originelle Art und Weise ihre Tätigkeiten
innerhalb ihrer Sparkling Science-Projekte.
Sparkling Science startete 2007 im Auftrag des BMWFW
(Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft) und
ist mittlerweile das international größte Forschungsprogramm an der
Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Schule. Abgewickelt wird es
von der OeAD-GmbH. Die Schüler/innen arbeiten Seite an Seite mit
Forscher/innen an aktuellen wissenschaftlichen Fragestellungen. So
soll schon früh ihr Interesse für die Wissenschaft geweckt werden.
Sparkling Science – Wissenschaft macht Schule
Seit Programmstart wurden mit Sparkling Science 260 Projekte mit 29,2
Mio. Euro gefördert. An diesen Projekten nahmen bisher 78.152
Schüler/innen, 848 Wissenschaftler/innen, 1.989 Studierende und 1.788
Lehrpersonen teil. 179 wissenschaftliche Einrichtungen, 149 Partner
aus Wirtschaft und Gesellschaft und 449 Schulen und Schulzentren
forschten in den letzten zehn Jahren mit Sparkling Science. Die
Themen kommen aus allen Disziplinen: Naturwissenschaften (29 %),
Sozialwissenschaften (20 %), Technik (13 %), Lehr-Lernforschung (12
%), und Informatik (12 %), Geisteswissenschaften (8 %) und Medizin
und Gesundheit (7 %). Das Programm wird alle zwei Jahre
ausgeschrieben. 2016 fand der sechste und letzte Call statt. Derzeit
wird ein Nachfolgeprogramm vorbereitet, das stärker in Richtung
Responsible Science, Citizen Science und Open Innovation gehen soll.
Eine erste Ausschreibung ist für 2018 geplant.
Gütesiegel für engagierte Schulen
Der Slam fand im Rahmen der diesjährigen Sparkling Science-Tagung
statt, in welche ebenso die Verleihung des Young Science-Gütesiegels
für Forschungspartnerschulen eingebettet wurde. Die Gütesiegel gehen
an jene Schulen, die besonders nachhaltig und erfolgreich mit
wissenschaftlichen Einrichtungen zusammenarbeiten, und werden alle
zwei Jahre verliehen. Bereits ausgezeichnete Schulen können nach zwei
Jahren um eine Nachzertifizierung ansuchen.
Heuer wurden fünf Schulen zum ersten Mal mit dem Sparkling
Science-Gütesiegel ausgezeichnet: die NMS Weer, die HTL Braunau, das
BG BRG Villach-St. Martin, die HTL Dornbirn und die HTL für
Lebensmitteltechnologie, Getreide- und Biotechnologie des Landes OÖ.
Zehn Schulen wurden nachzertifiziert: das Akademische Gymnasium Graz,
das BRG Kepler in Graz, die HTL Donaustadt, die HTBLuVA Wiener
Neustadt, das Wiedner Gymnasium Sir Karl Popper Schule, das BG BRG
Lerchenfeld, die HBLVA für chemische Industrie in Wien, die HBLFA
Raumberg-Gumpenstein, die HBLA Ursprung und die HLW Freistadt.
Schwerpunkt der Tagung bildete der Open Innovation-Charakter von
Sparkling Science. In drei Panels am Nachmittag wurden die Themen
digitale Technologien, Erfolgsgeschichten aus Sparkling
Science-Projekten und Veränderungen durch neue Formen der
Kollaboration in Wissenschaft und Bildung behandelt. Harald Katzmair,
FASresearch, ging in seiner Keynote auf die Öffnung der akademischen
Welt sowohl hinsichtlich der wissenschaftlichen Performance als auch
der Akzeptanz in der Öffentlichkeit ein. Birgit Renate Krainer wurde
für ihre schulische Abschlussarbeit „Human Enhancement – Doping fürs
Hirn“ ausgezeichnet. Ihre Arbeit ist aus der Young
Science-Themenplattform entstanden und beleuchtete mit dem Thema
„Hirndoping“ einen Teilbereich von Human Enhancement. Human
Enhancement dient der Erweiterung der menschlichen Möglichkeiten und
der Steigerung menschlicher Leistungsfähigkeit. Ausgangspunkt sind
kranke oder gesunde Menschen, die mit Wirkstoffen, Hilfsmitteln und
Körperteilen versorgt und mit Technologien verbunden werden.
Nachlese und Fotos:
https://www.sparklingscience.at/de/veranstaltungen.html
Weitere Bilder unter: http://www.apa-fotoservice.at/galerie/8149
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