• 03.11.2016, 10:45:03
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Philippe Arlaud inszeniert Verdis Opernkrimi "Rigoletto" bei der Oper im Steinbruch 2017

„Rigoletto“ feiert am 12. Juli in einer Neuinszenierung von Philippe Arlaud Premiere. Erstmals wird mit Anja Bihlmaier eine Dirigentin am Pult im Steinbruch St. Margarethen stehen.

Porträtfoto des Regisseurs Philippe Arlaud

Utl.: „Rigoletto“ feiert am 12. Juli in einer Neuinszenierung von
Philippe Arlaud Premiere. Erstmals wird mit Anja Bihlmaier
eine Dirigentin am Pult im Steinbruch St. Margarethen stehen. =

Wien (OTS) - Rigoletto – ein Opernkrimi der besonderen Art

Der Hofnarr Rigoletto verspottet zynisch seine Mitmenschen, sehr zur
Freude seines lüsternen Dienstherren, des Herzogs von Mantua. Graf
von Monterone, dessen Tochter jüngst Opfer des Herzogs geworden ist,
schwört Rache. Rigoletto versucht, seine geliebte Tochter Gilda vor
der Öffentlichkeit und den Ränkespielen bei Hofe zu verbergen. Als er
von deren Liaison ausgerechnet mit dem Herzog erfährt, verliert
Rigoletto den Boden unter den Füßen. Er wendet sich an den
Auftragsmörder Sparafucile und verlangt den Tod seines Dienstherren.
Da Gilda den Plan ihres Vaters durchschaut, macht sie sich auf, um
den Herzog zu retten. Wie vereinbart übergibt Sparafucile Rigoletto
nach der Tat den Sack mit dem Leichnam, in dem dieser den toten
Herzog vermutet.

Zwischen Karneval, Leben und Tod hat Giuseppe Verdi (1813-1901) eine
groteske Welt gezeichnet. Das Meisterwerk zeigt, was das Gefühl der
Rache mit Menschen machen kann, was es heißt, aus der Gesellschaft
ausgegrenzt zu sein, und wie vergeblich eine falsch verstandene Liebe
sein kann. Bereits 1851 uraufgeführt, trifft das Drama noch immer den
Nerv der Zeit.

Philippe Arlaud inszeniert erstmals im Steinbruch St.
Margarethen

Halb Tragödie, halb romantisches Schauermärchen ist „Rigoletto“ eine
Verschmelzung von Realem und Fantastischem und damit der ideale Stoff
für den international gefragten Regisseur Philippe Arlaud.
Die einmalige Größe der Hauptbühne im Steinbruch St. Margarethen
ermöglicht es, die Geschichte von Verdis „Rigoletto“ in neuen und
bislang unbekannten Dimensionen zu erzählen. Verschiedene Welten
treffen in Philippe Arlauds Inszenierung von Verdis Meisterwerk
aufeinander, verschränken sich und driften wieder auseinander. Die
skrupellose Oberwelt des fürstlichen Hofes steht der Unterwelt des
Mörders Sparafucile diagonal gegenüber. Dazwischen entfaltet sich das
dramatische und dennoch zarte Geflecht zwischen Rigoletto und seiner
Tochter Gilda, die im Spannungsfeld zwischen der Ober- und Unterwelt
zerrieben werden und schließlich scheitern. Die schroffe
Felsenlandschaft des Steinbruchs St. Margarethen ist der ideale Ort,
der aus Bildern, Musik und Gefühlen ein einzigartiges Opernpanorama
der Superlative schafft.

Anja Bihlmaier dirigiert ein hochkarätiges Sängerensemble

Mit Anja Bihlmaier übernimmt erstmals eine Dirigentin die
musikalische Leitung im Steinbruch St. Margarethen. Die aktuelle
stellvertretende Generalmusikdirektorin am Staatstheater Kassel gilt
als Shootingstar der deutschen Opernszene. Mit der spanischen
Sopranistin Elena Sancho Pereg als Gilda kehrt die 2016 bei der Oper
im Steinbruch gefeierte Sängerin der Adina in Donizettis „Der
Liebestrank“ zurück. Mit ihr alterniert in der Rolle der Gilda die
Sopranistin Tatiana Larina, die zuletzt u. a. an der Oper Köln in der
Titelrolle von Donizettis „Lucia di Lammermoor“ begeisterte. Für die
Titelrolle des Rigoletto konnten mit dem Bariton Vladislav Sulimsky
vom Mariinsky Theater in St. Petersburg und dem italienischen Sänger
Davide Damiani – gefeierter Scarpia in Puccinis „Tosca“ bei der Oper
im Steinbruch 2015 – zwei hervorragende Künstler gewonnen werden. Für
die Rolle des Herzogs werden gleich drei erstklassige Tenöre im
Steinbruch zu hören sein: Yosep Kang, Arthur Espiritu und Jesus Leon.
Der koreanische Tenor Yosep Kang gastiert weltweit an führenden
Häusern mit Glanzrollen wie dem Herzog in Verdis „Rigoletto“ oder
Riccardo in „Un ballo in maschera“. Arthur Espiritu und Jorge Leon
sind ebenfalls gefragte Tenöre ihres Fachs. Mit dem
Symphonieorchester des Slowakischen Rundfunks und dem Philharmonia
Chor Wien unter der Leitung von Walter Zeh werden wieder zwei
herausragende Klangkörper zu erleben sein.

Termine & Informationen

Termine: 12. Juli bis 19. August 2017
Beginn: 20.30 Uhr, Einlass ab 18.30 Uhr
Dauer: ca. 3 Std. inklusive Pause
Preise: € 33 bis € 145

Ticketbestellungen

Ticketbüro pan.event
T: +43 2682 65065
E: [email protected]
www.operimsteinbruch.at

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sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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