• 02.11.2016, 10:35:04
  • /
  • OTS0063

Samariterbund: Neues Rettungszentrum in Tirol

Am 4. November 2016 wird moderne Tirol-Zentrale mit Schulungsräumlichkeiten in Kirchbichl eröffnet

Utl.: Am 4. November 2016 wird moderne Tirol-Zentrale mit
Schulungsräumlichkeiten in Kirchbichl eröffnet =

Wien (OTS) - "Als wir vor 13 Jahren mit dem Notarztdienst in Wörgl
und zwei Fahrzeugen für den Krankentransport in Innsbruck den
Grundstein für den Tiroler Samariterbund gelegt haben, hätten wir
nicht damit gerechnet, jemals einen Neubau errichten zu dürfen", sagt
Samariterbund-Bundesgeschäftsführer Reinhard Hundsmüller.
"Mittlerweile hat der Samariterbund in Tirol seinen fixen Platz in
der Notfallrettung und im Krankentransport und genießt einen
hervorragenden Ruf. Um mit dieser Entwicklung Schritt halten zu
können, ist eine Unterbringung in adäquaten Büros, modernen
Schulungsräumen und großen Garagen unumgänglich", so Reinhard
Hundsmüller.

In der Lofererstraße 20 in Kirchbichl konnte ein Grundstück gefunden
werden, das den Anforderungen der Rettungsdienst Tirol GmbH und der
Leitstelle Tirol entsprach. Die zentrale Lage an der Inntalachse
Kufstein/Wörgl mit Anbindung an die Autobahn sowie die Nähe zum
Brixental und zur Skiwelt Wilder Kaiser sorgt für kurze Einsatzwege.
Nach Vorarbeiten des Samariterbund-Technikstabes wurde die Planung
des 2,5-Mio.-Euro-Projektes vor Ort vom Büro Datagraph/Kolland
übernommen und der Rohbau von Buchauer & Strasser im April 2015
begonnen, der Bezug erfolgte im Juni 2016. Die Eröffnung findet am 4.
November 2016 statt.

Auf dem 2.175 m2 großem Grundstück wurde ein moderner
zweigeschossiger Bau errichtet, der ausreichend Platz für die rund
100 MitarbeiterInnen, Besucher, Bedienstete und Einsatzfahrzeuge
bietet und mit moderner gebäudetechnischer Infrastruktur ausgestattet
ist: So sorgt sowohl im Sommer als auch im Winter eine
energieeffiziente Grundwasser-Wärmepumpanlage für Heizung und
Kühlung. Durch ein externes Stromaggregat kann das gesamte Gebäude
bei Stromausfall autark betrieben werden.

Im Erdgeschoss ist der Rettungsdienst untergebracht. Ein
Rettungswagen sowie bis zu vier Krankentransportfahrzeuge haben hier
ihre Basis. Darüber hinaus werden mit vier Vereinsfahrzeugen (PKWs
und Behindertenbussen) Transporte für Menschen mit Behinderungen
durchgeführt.

Im Schulungscenter im Obergeschoss gibt es vier große Schulungssäle
mit Technik auf dem neusten Stand. Seit fünf Jahren arbeitet der
Samariterbund Tirol mit den Abteilungen der Kinder- und Jugendhilfe
der einzelnen Bezirke eng zusammen. Mittlerweile sind knapp 70 Profis
beschäftigt, um Familien sozialpädagogische Erziehungshilfe und
psychologische Betreuung zu bieten. Die neue Zentrale bietet für
diese Teams einen Begegnungsraum sowie ein Besuchercafé, das auch als
Pausenraum bei Schulungsveranstaltungen dient.

Das neue Katastrophenlager grenzt an den Garagentrakt, ist mit einem
Brandschutztor ausgestattet und beinhaltet eine Vielzahl an
Materialien, die schnell einsetzbar und ausreichend zur Verfügung
stehen. Hier sind auch Zelte, Betten, Beleuchtung und medizinischen
Materialien vorhanden. Mit fahrbaren Containerboxen können die großen
Katastrophenhänger und Zugfahrzeuge schnell beladen werden.

"Unsere Ehrenamtlichen im Katastrophenschutz sind sehr gut
ausgebildet, wir führen regelmäßig Übungen durch und haben große
Erfahrung in der Katastrophenhilfe im In- und Ausland", so Gerhard
Czappek, Landesgeschäftsführer des Samariterbund Tirol.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | ARB

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel