• 22.10.2016, 13:12:38
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"72 Stunden": Katholische Jugend zieht Erfolgs-Bilanz

Mehr als 4.000 Jugendliche haben sich an Österreichs größter Sozialaktion heuer beteiligt - KJ-Vorsitzende Matkovits: Jugendliche wurden "Vorbild für die Gesellschaft" - Landau: Jugendliche haben "Beitrag geleistet, um Welt ein Stück besser zu machen"

Utl.: Mehr als 4.000 Jugendliche haben sich an Österreichs größter
Sozialaktion heuer beteiligt - KJ-Vorsitzende Matkovits:
Jugendliche wurden "Vorbild für die Gesellschaft" - Landau:
Jugendliche haben "Beitrag geleistet, um Welt ein Stück besser
zu machen" =

Wien (KAP) - Eine Positiv-Bilanz zur Sozialaktion "72 Stunden ohne
Kompromiss" hat die veranstaltende Katholische Jugend Österreich (KJ)
gezogen. "Wir junge Menschen verändern mit Mut und Tatkraft die
Welt", dankte KJ-Vorsitzende Sophie Matkovits am Samstag in einer
Aussendung den über 4.000 Jugendlichen, die sich heuer an den "72
Stunden" beteiligt haben. Vom 19. bis 22. Oktober haben sich
Jugendliche in rund 350 Einzelprojekten in ganz Österreich
ehrenamtlich engagiert - damit sei man auch heuer wieder zu einem
"Vorbild für die Gesellschaft" geworden, so Matkovits.

Beeindruckt zeigte sich auch Caritas-Präsident Michael Landau: "In
den vergangenen Stunden haben junge Menschen in ganz Österreich
gezeigt, dass soziales Engagement Spaß machen und jede und jeder
Einzelne einen Beitrag leisten kann, unsere gemeinsame Welt ein
kleines Stück besser zu machen." Neben der Katholischen Jugend werden
die "72 Stunden" auch von der youngCaritas und von Hitradio Ö3
getragen.

Die Aktion stand heuer unter dem Schwerpunktthema "Vielfalt leben".
Beispiele für das vielfältige Engagement war etwa der Einsatz
jugendlicher Helfer bei der Sanierung eines Grundversorgungsquartiers
für Flüchtlinge in Wien, die Erstellung eines Koch- und
Geschichtenbuches für Bewohner eines Pflegewohnhauses im steirischen
Hitzendorf oder die Pflege von Gräbern auf einem Friedhof in
Innsbruck.

In Salzburg wurden gemeinsam mit Notreisenden Körbe geflochten. In
Linz bauten Jugendliche ein mobiles Jugendzentrum, in einem Projekt
in Mattersburg wurde eine Österreich-Mappe für Flüchtlinge entworfen
und in Dornbirn mit Hilfe eines Klaviers die Integration gefördert.
Bei einem Projekt in Villach unterstützten Jugendliche eine
Jugendnotschlafstelle und in Böheimkirchen organisierten die
Jugendlichen ein multikulturelles Friedensgebet.

Schönborn: "Eine Erfolgsgeschichte"

Kardinal Christoph Schönborn hatte Jugendliche bei der Sanierung
eines Jugendzentrums in Maria Enzersdorf besucht. Dabei hatte er die
Aktion insgesamt als eine "Erfolgsgeschichte" gewürdigt. Auch 14
Jahre nach ihrer erstmaligen Durchführung 2002 habe das "72
Stunden"-Projekt "die ursprüngliche Frische bewahrt", so der Eindruck
des Wiener Erzbischofs.

Beeindruckt zeigte sich in einer Aussendung auch Ö3-Moderator Robert
Kratky: "Es war einfach großartig, diese Lebensfreude, die Tatkraft
und das positive Denken mitzuerleben und ganz Österreich zu
vermitteln. Es war mir eine Freude und eine Ehre". Der Radiosender
bot auch heuer wieder eine große mediale Bühne, um die Aktion breit
bekannt zu machen und damit zu unterstützen. Kratky hatte während der
72 Stunden zahlreiche Projekte in ganz Österreich besucht und von
dort jeweils live im "Ö3-Wecker" berichtet. (Infos: www.72h.at)

((ende)) HKL
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