- 21.10.2016, 15:22:56
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BAK Vizepräsident Zangerl: „Vizekanzler Mitterlehner will die ÖVP endgültig von den Arbeitnehmern abspalten!“
VP-Arbeitnehmervetreter überlegen, wer die Interessen der arbeitenden Bevölkerung besser vertreten wird als die Mitterlehner-ÖVP
Utl.: VP-Arbeitnehmervetreter überlegen, wer die Interessen der
arbeitenden Bevölkerung besser vertreten wird als die
Mitterlehner-ÖVP =
Innsbruck (OTS) -
„Mit seiner sogenannten Grundsatzrede will Vizekanzler Reinhold
Mitterlehner die Volkspartei wohl endgültig von den Arbeitnehmerinnen
und Arbeitnehmern abspalten“, übt BAK Vizepräsident und AK Tirol
Präsident Erwin Zangerl (AAB-FCG) heftige Kritik an den Aussagen des
ÖVP-Obmannes. „Wenn die Inhalte dieser Rede Mitterlehners die
künftige Sicht der ÖVP darstellen, dann muss einem bei so viel „Mut“
wirklich Angst um die Volkspartei aber auch um das Land werden“, so
Zangerl.
„Für die Arbeitnehmer-Vertreter in den Parlamenten, den
gewerkschaftlichen Organisationen und
Arbeitnehmer-Interessenvertretungen bedeutet dies, dass wir uns
überlegen müssen, wer die Interessen der arbeitenden Bevölkerung in
Zukunft besser vertreten wird als eine Volkspartei unter
Mitterlehner, die in der Globalisierung und im Neoliberalismus das
alleinseligmachende Heil sucht“, so der BAK Vizepräsident.
In diesem Zusammenhang verweist der BAK Vizepräsident an Schreiben
namhafter AAB/FCG Politiker: „Wir haben den Vizekanzler mehrfach
davor gewarnt, den Bogen nicht zu überspannen. Mitterlehner will die
Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretung massiv schwächen: Die
Senkung der AK Umlage, die Einführung eines 12-Stunden-Arbeitstages,
der Abbau von wichtigen Arbeitnehmer-Schutzregeln,
Konsumenten-Bestimmungen, die Forderung nach einem Betriebs-KV sowie
die Lockerung der Strafbestimmungen für Betriebe sind eine
Kampfansage an die österreichischen Arbeitnehmer und Konsumenten“, so
Zangerl abschließend.
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