- 20.10.2016, 08:14:18
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- OTS0009
Österreichische Gemeinden unterstützen Kleinwasserkraft mit Gemeinderesolution!
Präsident Christoph Wagner übergibt 100 Resolutionen an BM Mitterlehner

Utl.: Präsident Christoph Wagner übergibt 100 Resolutionen an BM
Mitterlehner =
Wien/Linz (OTS) - Höchst erfreut zeigt sich Christoph Wagner,
Präsident von Kleinwasserkraft Österreich, über die große
Unterstützung die der Kleinwasserkraft aus den Österreichischen
Gemeinden entgegengebracht wird. „Gerade den Gemeinden ist die große
Bedeutung der Kleinwasserkraft bewusst. Sauber, sicher,
prognostizierbar und direkt in Gemeinden angesiedelt. Dieser Wert
wird erkannt! Die Wasserkraft deckt in den Unterzeichner Gemeinden im
Schnitt rund 80 % des Strombedarfs der Haushalte!“ hält Wagner fest,
der damit auch der Position von manchen Organisationen entgegentritt,
welche die Bedeutung der Kleinwasserkraft für Österreich nicht
entsprechend anerkennen.
Die Hoffnungen richten sich nun an die Bundesregierung und den für
Energie zuständigen Minister Mitterlehner, so Wagner weiter, der 100
Gemeinde-Resolutionen im Zuge einer Veranstaltung zur Klima- und
Energiestrategie an BM Mitterlehner übergab.
Die österreichische Kleinwasserkraft als ökologische, gut
prognostizierbare und kostengünstige Form der Energieerzeugung wird
durch direkte u. indirekte Subventionen und Förderungen für Atomare
u. Fossile Energieformen und somit Marktpreisen von rund 2 Cent je
kWh einer Situation ausgesetzt in der ein wirtschaftlicher Betrieb
kaum mehr aufrecht zu erhalten ist. Massive Investitionen in
Fischwanderhilfen, Reduzierung der Produktion durch erhöhte
Restwasserabgabemengen etc. tragen dazu bei, dass die
Kleinwasserkraft in Österreich aktuell akut gefährdet ist. Dies ist
insbesondere im Hinblick auf das in Paris für Österreich ausgegebene
Ziel von 100 % Strom aus Erneuerbaren Energien verheerend.
Gerade weil die Gemeinden die Bedeutung der Kleinwasserkraft
erkennen, und Ihnen auch die Bedrohungen die von einem massiv
verzerrten Markt für die Kleinwasserkraft ausgehen, wurde von ihnen
die Resolution beschlossen und fordern daher von BM Mitterlehner u.
der Bundesregierung:
Eine CO2- und atomstromfreie Energiezukunft sicherzustellen und die
bestehende österreichische Kleinwasserkraft abzusichern und deren
Ausbau zu ermöglichen, indem sie:
- sich für Kostenwahrheit am europäischen Strommarkt in den EU-Gremien einsetzt - einen fairen Abnahmepreis für Kleinwasserkraftstrom (5-6 Cent/kWh) und anderen Ökostrom aus Altanlagen als Ausgleich für bestehende Marktverzerrungen festlegt. - ausreichend hohe Investitionszuschüsse für die Errichtung von Fischwanderhilfen und anderen ökologischen Maßnahmen auch für die Kleinwasserkraft sicherstellt.
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