- 10.10.2016, 09:49:42
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SoHo: Todesstrafe ist unmenschlich
Traschkowitsch/Menclik fordern am Internationalen Tag gegen die Todesstrafe mehr politischen Druck für deren Abschaffung
Utl.: Traschkowitsch/Menclik fordern am Internationalen Tag gegen
die Todesstrafe mehr politischen Druck für deren Abschaffung =
Wien (OTS/SK) - Noch immer wird in zahlreichen Ländern die
Todesstrafe verhängt, in 10 Staaten sogar wegen Homosexualität.
„Gerade am heutigen Welttag gegen die Todesstrafe müssen wir die
weltweite Abschaffung der Todesstrafe fordern. Saudi-Arabien,
Pakistan oder der Iran müssen mehr unter Druck gesetzt werden, die
Todesstrafe abzuschaffen. Die Todesstrafe ist eine schwere
Menschenrechtsverletzung“, so Peter Traschkowitsch,
Bundesvorsitzender der Sozialdemokratischen LSBTI Organisation und
seine Stellvertreterin Michaela Menclik heute gegenüber dem
SPÖ-Pressedienst. ****
„Unsere Grundwerte, die europäische und internationale
Menschenrechtskonvention, sind unteilbar und universell gültig.
Menschenrechtspolitik ist eine Querschnittsaufgabe und deshalb muss
gerade bei den internationalen Beziehungen nicht nur auf die
Einhaltung von Menschenrechten gepocht werden, sondern vor allem bei
den Staaten mit Todesstrafe auf deren Abschaffung“, so Menclik.
„Menschenrechte waren und sind für die Sozialdemokratie stets
Kernpunkte unserer Politik. Die Einhaltung von Menschenrechten, die
Aufarbeitung von Menschenrechtsverletzungen und die Ächtung der
Todesstrafe sind Kernelemente bei internationalen politischen
Verhandlungen. Länder wie Iran und Saudi-Arabien müssen dazu gebracht
werden, die Todesstrafe aufzuheben“, betont Traschkowitsch.
„Die Todesstrafe ist unmenschlich, treten wir gemeinsam für die
Abschaffung ein“, so Traschkowitsch und Menclik. (Schluss) sc/mp
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