LAbg Gabmann warnt: Immer mehr Jugendliche haben nach der Matura, der Lehre oder einem abgebrochenem Studium berufliche Schwierigkeiten

St. Pölten (OTS) - LAbg Gabmann warnt: Immer mehr Jugendliche haben Schwierigkeiten, sich nach der geschafften Matura, der beendeten Lehre oder dem abgebrochenen Studium beruflich zu orientieren.

Der Klubobmann begrüßt daher den Vorschlag von Tilmann Märk, dem Rektor der Universität Innsbruck, ein Zwischenjahr für Studenten einzuführen. In einem Zwischenjahr wären angehende Studenten nach ihrem Schulabschluss sowohl Gast an der Uni, bekämen aber auch die Möglichkeit, in Unternehmen, die spätere Arbeitgeber sein könnten, hinein zu schnuppern.

„Während die Maßnahme natürlich zu begrüßen ist, kommt sie viel zu spät im Leben, denn bereits mit 15 sollte ein Jugendlicher in Österreich genau wissen, was er den Rest seines Lebens machen möchte,“ so Gabmann und führt aus: „Welche Schule, welche Lehre, welche Ausbildung? Der Druck zur raschen Entscheidung ist enorm. Aber viel zu selten erhalten Schüler in dieser wichtigen Phase ihres Lebens, genügend Informationen und Unterstützung um eine wohldurchdachte und oftmals lebensprägende Entscheidung zu treffen.“

Er fordert deshalb die Umsetzung des Zwischenjahres bereits in der neunten Schulstufe. In solch einem Zwischenjahr würden Schüler keine Prüfungen und Tests schreiben, sondern mittels eigenständiger Projekten Erfahrungen in der Berufswelt oder in der Sozialarbeit sammeln. Zusätzlich könnten die Schüler selbst aus einem Pool an Fächern, wie Sprachen, Wirtschaft oder Naturwissenschaften, Schwerpunkte setzen.

Durch die projektbezogene Arbeit in der Schule sollen die Jugendlichen selbstständiger werden. Sie können ihre Stärken besser kennenlernen und ihre Interessen vertiefen. Gleichzeitig könnte die heimische Wirtschaft durch gezielte Kooperationen mit Schulen die jungen Menschen darauf vorbereiten, welche Arbeitskräfte wirklich am Markt gebraucht werden und welche Ausbildung zum gewünschten Erfolg führt.

„Es wäre wahnwitzig und wirtschaftlich fatal, das Potential einer ganzen Generation verkümmern zu lassen, weil man verabsäumt, ihr Interesse zu erkennen und ihre Talente zu fördern“ warnt Gabmann abschließend.

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