- 23.09.2016, 12:04:02
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FP-Kohlbauer: FPÖ-Resolution „Keine antisemitischen Veranstaltungen in Mariahilf“ angenommen
Nach eskalierten Türken-Demos endlich Ressentiments gegen Aufmärsche radikaler Moslems
Utl.: Nach eskalierten Türken-Demos endlich Ressentiments gegen
Aufmärsche radikaler Moslems =
Wien (OTS) - Die Bezirksvertretung Mariahilf sprach sich in der
Bezirksvertretungssitzung am 22.09.2016 mehrheitlich für den
Resolutionsantrag „Keine antisemitischen Veranstaltungen in
Mariahilf“ aus. Die Resolution ist eine Initiative der FPÖ-Mariahilf,
die sich insbesondere gegen weitere Genehmigungen der antisemitischen
Kundgebungen rund um den „Al-Quds-Tag“ richtet.
Jährlich findet in Wien, so zuletzt auch in Mariahilf, der
antisemitische „Al-Quds"-Aufmarsch mit zahlreichen Teilnehmern, die
zur Zerstörung Israels aufrufen, statt.
FP-Klubobmann Leo Kohlbauer: „Mariahilf, aber auch Wien im
Allgemeinen, darf kein Austragungsort antisemitischer und den
Nationalsozialismus verherrlichender Kundgebungen sein.“
Der „Al-Quds-Tag“ wurde 1979 vom iranischen Revolutionsführer
Ayatollah Ali Khamenei, unter dem Vorwand Israel zu zerstören und es
von der zionistischen Besatzung zu befreien, ins Leben gerufen. Das
iranische Regime, das sich mit der Finanzierung der Hisbollah und dem
dadurch verbundenen Terror in Israel brüstet, ist mit seinen in Wien
ansässigen Institutionen auch der Organisator der Demonstrationen
rund um den „Al-Quds-Tag“, bei denen es wiederholt zu antisemitischen
Übergriffen durch Demonstrationsteilnehmer kam.
Kohlbauer freut sich, dass die Resolution der FPÖ angenommen wurde,
zeigt sich aber über die Vorsitzende der SPÖ-Bezirksvertretung
enttäuscht, die mit allen Mitteln versuchte, die Resolution zu
schwächen und ihre Ursprungsform mit einer klaren
Tätigkeitsaufforderung zur nicht-Genehmigung an die Stadtregierung
verhindert hat.
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