- 13.09.2016, 12:56:59
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LH Pröll: Umweltverträglichkeitsprüfung für zweiten Teil der Ostumfahrung Wiener Neustadt gestartet
Soll Umfahrungsring um Wiener Neustadt komplettieren
Utl.: Soll Umfahrungsring um Wiener Neustadt komplettieren =
St. Pölten (OTS/NLK) - Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll und der
Bürgermeister von Wiener Neustadt, Klubobmann Mag. Klaus
Schneeberger, informierten heute, Dienstag, im Zuge einer
Pressekonferenz im NÖ Landhaus in St. Pölten über das Projekt
„Ostumfahrung Wiener Neustadt –Teil 2“.
Die Stadt Wiener Neustadt habe für die Entwicklung des gesamten
Bundeslandes „eine entscheidende Rolle am Weg in die Zukunft“,
betonte Landeshauptmann Pröll eingangs. Der Raum Wiener Neustadt sei
„einer der dynamischsten“ und die Infrastruktur müsse dieser Dynamik
Rechnung tragen. „Daher haben wir uns das Gesamtziel gesetzt, um die
Stadt Wiener Neustadt einen Umfahrungsring zu entwickeln“, so Pröll.
Dieser bestehe aus der A2 Südautobahn im Westen, der S4 Mattersburger
Schnellstraße im Süden, der B21 Nordspange im Norden und dem bereits
umgesetzten Teil 1 der Ostumfahrung im Osten.
Der Teil 2 der Ostumfahrung würde „die Komplettierung des gesamten
Umfahrungsringes um die Stadt Wiener Neustadt“ bedeuten, sagte der
Landeshauptmann. Der zweite Teil der Ostumfahrung, die
Verbindungsspange von der B60 zur S4, solle eine Länge von fünf
Kilometern haben, die Kosten belaufen sich auf 32 Millionen Euro.
„Für diesen zweiten Teil der Ostumfahrung haben wir nun die
Umweltverträglichkeitsprüfung gestartet“, gab Pröll heute bekannt.
Die UVP solle bis 2018 abgeschlossen sein, ab 2018/2019 werde es
bauvorbereitende Maßnahmen geben, 2020 ist der voraussichtliche
Baubeginn geplant, voraussichtlich 2022 wird die Verkehrsfreigabe
erfolgen.
Ein wesentliches Ziel der Verkehrspolitik sei es, die Siedlungen vom
Verkehr zu entlasten, betonte der Landeshauptmann dazu: „Landesweit
haben wir in den vergangenen 25 Jahren rund 140 Kilometer an
Umfahrungen neu gebaut. Damit wurden rund 90.000 bis 100.000 Menschen
vom Verkehr entlastet.“ Mit Umfahrungen könne man auch für bessere
Lebensqualität und mehr Sicherheit sorgen, betonte er weiters: „Dort,
wo weniger Verkehr ist, dort gibt es weniger Lärm, weniger Abgase und
ein geringeres Gefahrenpotential.“ Für die Ostumfahrung sage die
Entlastungsprognose für 2030 rund 4.000 Fahrzeuge weniger in
Lichtenwörth und rund 10.000 Fahrzeuge weniger in der Stadt Wiener
Neustadt voraus. Dazu komme, dass ein derartiges Projekt auch eine
große Bedeutung für die wirtschaftliche Entwicklung und die
Standortqualität der Stadt und der gesamten Region habe, so Pröll:
„Die Verkehrskonzeption ist eine wesentliche Voraussetzung für eine
zukunftsträchtige Entwicklung dieser Stadt und dieser Region.“
Bürgermeister Schneeberger bedankte sich für die Unterstützung des
Landes, durch diese Maßnahme komme es zu „einer wesentlichen
Weiterentwicklung der Stadt und einer Entlastung der Bürgerinnen und
Bürger“. Die Ostumfahrung sei „eine einmalige Chance, die Stadt
weiterzuentwickeln“, es gehe dabei zum einen um die Standortqualität
der Stadt und der gesamten Region und zum anderen auch darum, die
Bürgerinnen und Bürger vom Verkehr zu entlasten.
Der zweite Teil der Ostumfahrung wisse „eine breite Bürgerbewegung
hinter sich“, so Schneeberger, der auch betonte, dass im Zuge des
UVP-Verfahrens auch „Kritikpunkte geklärt, Konfliktpunkte gelöst und
Ängste genommen“ würden. „Ich bin mir sicher, dass es durch den
zweiten Teil der Ostumfahrung gelingen wird, eine Verbesserung der
Standortqualität, eine Verkehrsentlastung und eine Verbesserung der
Verkehrssicherheit zu gewährleisten“, so der Bürgermeister.
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