- 08.08.2016, 14:24:26
- /
- OTS0089 OTW0089
ÖGB-Foglar: Sozial ausgeglichene Abgeltung der kalten Progression notwendig
Automatismus belastet geringe Einkommen
Utl.: Automatismus belastet geringe Einkommen =
Wien (OTS) - „Die Politik muss die Lohnsteuerentlastung nachhaltig
absichern. Deshalb muss die kalte Progression ab 2017 eingedämmt
werden“, begrüßt ÖGB-Präsident Erich Foglar entsprechende Pläne der
Bundesregierung: „Die Politik muss aber auch künftig in der Lage
bleiben, mit Steuern zu steuern. Minister Thomas Drozda ist daher
absolut Recht zu geben, wenn er eine sozial ausgewogene Abgeltung der
kalten Progression fordert, anstatt eines
Inflationsausgleichs-Automatismus, der GeringverdienerInnen
überproportional belasten würde.“ ++++
Die kalte Progression war einer der Auslöser für die ÖGB/AK-Kampagne
für eine Lohnsteuersenkung, und auch das ÖGB/AK-Modell hat bereits
die Forderung nach deren Eindämmung beinhaltet. Konkret lautet der
Vorschlag: „Die Folgen der kalten Progression müssen deutlich
eingedämmt werden, wenn die Teuerung seit der letzten Anpassung fünf
Prozent erreicht hat – vergleichbar mit entsprechenden Regelungen für
Mieten. Wie genau die Anpassung erfolgt, muss politische Entscheidung
bleiben. Das ermöglicht sozial gerechte Lösungen.“(fk)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NGB