• 13.07.2016, 14:16:07
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Huainigg zur Neugestaltung des Stephansplatzes: 2. Lift ist ein Muss!

Stadt Wien und Wiener Linien müssen die Barrierefreiheit zeitgemäß sichern

Utl.: Stadt Wien und Wiener Linien müssen die Barrierefreiheit
zeitgemäß sichern =

Wien (OTS/ÖVP-PK) - "Während es in der U-Bahnstation Stephansplatz
von der U-Bahn in die obere Etage noch drei Lifte gibt, gibt es von
dieser Passage ins Freie nur mehr einen Lift. Im wahrsten Sinne ist
dieser Lift ein No Go – nichts geht mehr. Verglichen mit einer
Autobahn ist das eine Reduzierung von drei Spuren auf eine, man kann
sich den dadurch entstehenden Stau vorstellen. Nebst der langen
Schlange vor dem Lift ist der Innenraum des Liftes so klein, dass
maximal ein Kinderwagen oder ein größerer Rollstuhl Platz findet.
Auch das verlangsamt den Fluss enorm. Ganz zum Stehen kommen
RollstuhlfahrerInnen, wenn dieser einzige Lift defekt ist, was bei
Liften der Wiener Linien leider doch regelmäßig vorkommt.
RollstuhlfahrerInnen kommen dann gar nicht mehr weiter, und z.B. für
Personen mit Rollatoren ist es viel zu gefährlich, die Rolltreppen zu
verwenden", erläutert Abg. Dr. Franz-Joseph Huainigg, ÖVP-Sprecher
für Menschen mit Behinderung, die aktuelle Situation.

"Abgesehen davon, dass Barrierefreiheit 2016 kein Akt des guten
Willens mehr sein sollte, muss besonders hier weit nach vorne
geschaut werden. Denn nach derart großen Umbaumaßnahmen, wie sie der
Stephansplatz bald erleben wird, gibt es eine zehnjährige
Aufgrabungssperre. Das heißt, wenn dieser zweite Lift jetzt nicht
eingebaut wird, verstreichen zehn untätige Jahre! Die demographische
Entwicklung der Bevölkerung, viele Eltern mit Kinderwägen, zunehmend
mehr TouristInnen mit Behinderung und zum Glück mehr behinderte
Menschen inmitten der Gesellschaft im öffentlichen Raum sollten
Argument genug sein, diese mit mehr als 200.000 Menschen meist
frequentierte U-Bahnstation im Herzen Wiens zu entlasten und den
betreffenden Personen eine zeitgemäße Infrastruktur zu bieten!", so
Huainigg.

"Nachträgliche Umbauten sind immer um einiges teurer. Das Nadelöhr
muss beseitigt und umfassend barrierefrei gestaltet werden. Wer das
heute verschläft, erwacht morgen mit teuren Kosten für die
Nachrüstung. Ein zweiter Lift ist ein Muss", appelliert Huainigg an
Bürgermeister Häupl und die Wiener Linien, diesen zweiten Lift
unbedingt vorzusehen.
(Schluss)

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