- 12.07.2016, 14:48:46
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Geld für Bildung statt für Banken
Endlich Geld für Bildungsmaßnahmen, jedoch auf Basis der Kürzung der Bankenabgabe.
Utl.: Endlich Geld für Bildungsmaßnahmen, jedoch auf Basis der
Kürzung der Bankenabgabe. =
Wien (OTS) - Die Bildungsmilliarde, eine jahrelange Forderung der
roten Jugendorganisationen Sozialistische Jugend (SJ), Aktion
Kritischer Schüler_innen (AKS) und Verband Sozialistischer
Student_innen (VSStÖ) wurde heute nun endlich Realität. Eine
Milliarde Euro fließen nun in Bildung und Forschung. Durch die Reform
der Bankenabgabe, die einmalig eine Abschlagszahlung von 1 Milliarde
Euro leisten.
„Der Ausbau der ganztägigen Schulformen ist essentiell für gerechte
Bildungschancen. Kostenpflichtige Nachhilfekurse, die vor allem
sozial schwächer gestellte Familien hart treffen, können so
kompensiert werden und sind der erste Schritt Richtung
Gesamtschule“zeigt sich Jasmin Chalendi Vorsitzende der AKS erfreut
„Des weiteren ermöglichen Ganztagsschulen eine bessere Vereinbarkeit
von Familie und Beruf. Besonders positiv wirkt sich das für Frauen
aus“, führt Julia Herr Vorsitzende der SJ weiter aus.
„An den Fachhochschulen werden zusätzlich 5000 neue Plätze
geschaffen. Diesen ersten Schritt in die richtige Richtung
befürworten wir. Jedoch muss es auch an den Universitäten gelingen
eine bessere soziale Durchmischung zu erreichen. Der Weg zu höherer
Bildung darf nicht weiter Eliten vorbehalten sein“, betont Katrin
Walch Vorsitzende des VSStÖ.
Trotzdem wollen die roten Jugendorganisationen anmerken, dass es
bedauerlich ist, dass bessere soziale Durchmischung an Schulen nur
mit Zugeständnissen an die ÖVP möglich ist, die sich weiterhin als
Schutzherrin der Banken versteht. Dass ein strukturierterer
Schulalltag in Form der Ganztagsschule mit echter Freizeit nach der
Schule und ohne Rucksack voll mit Hausaufgaben nur im Gegenzug mit
Kürzung der Bankenabgabe finanziert werden kann, zeigt das wahre
Gesicht der ÖVP.
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