Himmelbauer und Töchterle: Führende Rolle bei „Open Access“ stärkt heimischen Wissenschaftsstandort

Empfehlungen für „Open Access“-Strategie im Ministerrat

Wien (OTS/ÖVP-PK) - „Open Access“, also der freie Zugang zu wissenschaftlichen Publikationen im Internet und in eigens dafür vorgesehenen Repositorien, ist derzeit eines der zentralen forschungspolitischen Themen, das auch im europäischen Forschungsraum stark diskutiert wird. „Österreich zählt dabei gemeinsam mit anderen Ländern wie etwa den Niederlanden und skandinavischen Ländern zu den führenden Forschungsnationen. Mit den im heutigen Ministerrat thematisierten Empfehlungen, die Grundlage für die in den kommenden Monaten zu erarbeitende ‚Open Access‘-Strategie sind, unterstreicht Österreich diese führende Rolle und die Bedeutung, die es dieser Thematik für die Wissenschaft und sämtliche gesellschaftliche Bereiche beimisst“, so ÖVP-Technologiesprecherin Abg. Eva-Maria Himmelbauer, BSc, und ÖVP-Wissenschafts- und Forschungssprecher Abg. Dr. Karlheinz Töchterle. Ziel ist es, die wissenschaftliche Publikationstätigkeit in Österreich bis 2025 auf "Open Access" umzustellen. „Damit wird auch der heimische Wissenschaftsstandort gestärkt.“

Himmelbauer und Töchterle, auf deren Initiative die Empfehlungen mit Experten des Open Access Network Austria (OANA) auch bereits im Parlament diskutiert wurden, unterstreichen den hohen Stellenwert des Zugangs zu Daten und Erkenntnissen in Wissenschaft und Forschung. „Wissenschaft ist ein öffentliches Gut, das muss sich auch in der Nutzung der Ergebnisse wiederspiegeln. Die Digitalisierung bietet hier neue und vielfältige Möglichkeiten, die es behutsam und mit Rücksicht auf die unterschiedlichen Anforderungen der verschiedenen Disziplinen abzuwägen und umzusetzen gilt“, so die beiden Abgeordneten.

Abschließend danken sie den Experten des 2012 auf Initiative der Universitätenkonferenz und des Wissenschaftsfonds gegründeten Open Access Network Austria für deren engagierte Arbeit. „Wissenschaft und Forschung leben auch von einem Miteinander – das zeigt sich gerade auf diesem für viele Hochschulen und Forschungseinrichtungen noch relativ neuen Gebiet sehr deutlich.“
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