• 30.06.2016, 12:12:52
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Al-Quds-Aufmarsch ist Hassdemo und Schande für Wien

ÖIG unterstützt IKG-Forderung nach Verbot - Wer Zerstörung eines befreundeten Staates fordert, steht außerhalb des Verfassungsbogens

Utl.: ÖIG unterstützt IKG-Forderung nach Verbot - Wer Zerstörung
eines befreundeten Staates fordert, steht außerhalb des
Verfassungsbogens =

Wien (OTS) - Die Österreichisch-Israelische Gesellschaft mit
Präsident SPÖ-LTAbg. Peter Florianschütz an der Spitze unterstützt
das breite Bündnis "Gegen den Al-Quds-Tag in Wien", das am Samstag,
den 2. Juli, ab 15 Uhr, am Bundesländerplatz/Mariahilfer Straße zur
Kundgebung "Kein Platz für Antisemitismus!" aufruft. Das Bündnis
besteht aus jüdischen, christlichen, kurdischen, antifaschistischen,
grünen, sozialdemokratischen, Studenten- und LGBT-Organisationen und
wendet sich gegen den zeitgleichen "Quds-Marsch“.

"Weiterhin steht die dringende Frage eines Verbots des
antisemitischen und islamistischen Quds-Marsches im Raum. Die ÖIG
unterstützt die heutige Forderung von IKG-Präsident Deutsch. Der
Quds-Aufmarsch ist eine Hassdemo mit leicht durchschaubarem
Friedensmäntelchen und eine Schande für Wien. Wer die Zerstörung des
befreundeten Staates Israels fordert, steht klar außerhalb des
Verfassungsbogens und trägt auch nichts zur einer friedlichen
Zwei-Staaten-Lösung bei", erklärt ÖIG-Präsident Florianschütz in
Hinblick auf das ideologische Umfeld der Initiatoren.

Der so genannte Al-Quds-Tag wurde 1979 vom iranischen
Revolutionsführer Khomeini als politischer Kampftag für Zerstörung
Israels eingeführt. Der am Ende des Ramadan mittlerweile weltweit
inszenierte Quds-Marsch wird am 2. Juli auch in Wien von Anhängern
des iranischen Regimes organisiert. Einer der größten regelmäßig
stattfindenden islamistischen Aufmärsche, bei dem es jedes Jahr
antisemitische und antiisraelische Parolen wie „Kindermörder Israel“
gibt, wird mitten durch Wien ziehen. Dabei wird die Fahne der vom
Iran finanzierten Terrororganisation Hisbollah mitgeführt, die
weltweit für tödliche Anschläge verantwortlich ist und an Assads
blutigem Krieg in Syrien beteiligt ist. Das Innenministerium
registrierte in der Vergangenheit bei Quds-Märschen auch
Dschihadfahnen und antisemitische Transparente wie "Boykottiert das
4. Reich Zionisten = Nazis" mit Abbildung eines Davidsterns, der zum
Hakenkreuz abgeändert wurde.

"Sollte der Aufmarsch tatsächlich stattfinden, fordern wir die Wiener
Polizei zum sofortigen Einschreiten bei antisemitischen und
volksverhetzenden Sprüchen auf. Die Verwendung von Symbolen und
Fahnen der Hisbollah und anderer Terrororganisationen sollte zudem
verboten werden. Gegenüber Antisemitismus darf es keine Toleranz und
kein Wegschauen geben", so Florianschütz abschließend.

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