- 30.06.2016, 10:19:00
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IKG-Präsident fordert Verbot des jährlichen "Al-Quds"-Aufmarsches
Gegenkundgebung findet am 02. Juli 2016, 15.00-18.00 Uhr, Mariahilfer Straße, 1060 Wien, statt
Utl.: Gegenkundgebung findet am 02. Juli 2016, 15.00-18.00 Uhr,
Mariahilfer Straße, 1060 Wien, statt =
Wien (OTS) - Seit Jahren kommt es am so genannten "Al-Quds-Tag" in
vielen Großstädten, so auch in Wien, zu offen antisemitischen
Umtrieben. Der "Al-Quds-Tag" wurde 1979 vom iranischen
Holocaustleugnerregime als Kampftag zur Vernichtung Israels
eingeführt und wird seither jedes Jahr mit Demonstrationen auf der
ganzen Welt begangen. Eine wachsende Zahl von Politikern und
Organisationen haben sich in den letzten Jahren zu einem Bündnis
zusammengeschlossen, um gegen den Al-Quds-Marsch aufzutreten.
Der Präsident der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, Oskar Deutsch,
kritisiert das mangelnde Bewusstsein für die Gefahr, die von solchen
Hass-Märschen und Hetz-Parolen ausgehen. "Angesichts der
international zunehmenden Terrorgefahr dürfen Kundgebungen, die die
Vernichtung eines ganzen Staates propagieren und Hass und Gewalt
gutheißen, nicht mehr geduldet werden. Zur Unterbindung zukünftiger
derartiger Veranstaltungen würde ich mir klare politische
Entscheidungen und konkrete Maßnahmen durch die Wiener Stadtregierung
wünschen", fordert IKG-Präsident Deutsch.
Unter dem Motto "Kein Platz für Antisemitismus! Kein Al-Quds-Tag in
Wien!" findet am Samstag, den 02. Juli 2016, 15.00-18.00 Uhr,
Bundesländerplatz/Ecke Mariahilfer Straße/Amerlingstraße, 1060 Wien,
gegen den israelfeindlichen Aufmarsch eine Kundgebung statt.
Oskar Deutsch
Präsident
Israelitische Kultusgemeinde Wien/
Israelitische Religionsgesellschaft
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