- 14.04.2016, 09:43:24
- /
- OTS0041 OTW0041
ÖGfE-Schmidt: ÖsterreicherInnen für stärkeren Europa-Fokus im Hofburg-Wahlkampf
58 Prozent: Europa-Themen im Wahlkampf bisher unterrepräsentiert, 66 Prozent: BundespräsidentIn soll sich tagespolitisch zu Europapolitik äußern - Umfrage
Utl.: 58 Prozent: Europa-Themen im Wahlkampf bisher
unterrepräsentiert, 66 Prozent: BundespräsidentIn soll sich
tagespolitisch zu Europapolitik äußern - Umfrage =
Wien (OTS) - „Noch knapp eineinhalb Wochen bleiben den KandidatInnen
im laufenden Bundespräsidentschaftswahlkampf, um für ihre Positionen
zu werben. Europapolitische Fragen sollten dabei, nach Meinung der
ÖsterreicherInnen, noch stärker als bisher thematisiert werden“,
analysiert ÖGfE-Generalsekretär Paul Schmidt das Ergebnis einer
aktuellen Umfrage der Österreichischen Gesellschaft für Europapolitik
(ÖGfE). „Auch für die Zukunft wünschen sich die ÖsterreicherInnen ein
Staatsoberhaupt, das zu tagespolitischen EU-Themen Stellung bezieht.“
58 Prozent der Befragten geben an, dass europapolitische Themen in
der bisherigen Wahlauseinandersetzung zu kurz gekommen sind. 25
Prozent sehen Fragen der Europapolitik hingegen ausreichend
behandelt. Fast ein Fünftel kann oder will zu dieser Frage keine
Stellung beziehen (18 Prozent).
Zwei Drittel der befragten ÖsterreicherInnen (66 Prozent) sind dafür,
dass sich der künftige Bundespräsident bzw. die künftige
Bundespräsidentin zu aktuellen europapolitischen Fragen
tagespolitisch äußert. Ein Viertel (25 Prozent) befürwortet dies
nicht, 9 Prozent nehmen nicht Stellung.
„Europapolitik und Innenpolitik lassen sich nicht voneinander
trennen. Im Rennen um die Hofburg wären die KandidatInnen daher gut
beraten, auf ihre europapolitischen Vorstellungen noch stärker
einzugehen. Die Antworten auf die Frage – Wie halten Sie es mit
Europa? – sollten nicht zu kurz kommen“, schließt Schmidt.
Die Umfrage wurde von der Sozialwissenschaftlichen
Studiengesellschaft vom 6. bis 12. April 2016 im Auftrag der ÖGfE
durchgeführt. Befragt wurden österreichweit 532 Personen per Telefon
(repräsentativ für die österreichische Bevölkerung ab 16
Jahre/Gewichtung nach Geschlecht, Alter und Bildung). Maximale
Schwankungsbreite ca. +/- 4,5 Prozent. Differenz auf 100 Prozent
aufgrund gerundeter Werte.
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | GEP