• 13.04.2016, 09:00:01
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SJ-Herr: „Wenn Rechtsextremismus sich breit macht, dürfen wir keinen Schritt nachgeben!“

Sozialistische Jugend startet Antifaschismus-Kampagne, fordert vehementes Auftreten der Politik und Wiederaufnahme des Rechtsextremismusberichtes

Utl.: Sozialistische Jugend startet Antifaschismus-Kampagne, fordert
vehementes Auftreten der Politik und Wiederaufnahme des
Rechtsextremismusberichtes =

Wien (OTS) - „Wenn Rechtsextreme Häuser besetzen, Mahnmale geschändet
werden und auf Facebook unverhohlen mit Nazi-Ideologie liebäugelt
wird, dürfen wir nicht tatenlos zuschauen“, so Julia Herr,
Vorsitzende der Sozialistischen Jugend, beim heutigen Start der
Kampagne ‚Den Rechten die Zähne zeigen‘. „Aktuell sind wir mit einem
FP-Präsidentschaftskandidaten konfrontiert, der nicht nur schlagender
Burschenschafter ist, sondern mit seinen Vergleichen auch
faschistische Diktatoren verharmlost“, verweist Herr auf die
Aktualität und Notwendigkeit der Kampagne, bei der in ganz Österreich
Jugendliche über die Gefahren durch Hetze, Hass, Rassismus und
Nationalismus hingewiesen werden.

Besorgt blickt Herr auf das Erstarken rechtsextremer Bewegungen in
ganz Österreich. „Unter Schwarz-Blau abgeschafft, muss der
Rechtsextremismusbericht dringend wieder eingeführt werden“, fordert
Herr. Es ist notwendig, endlich wieder Überblick über das
rechtsextreme Milieu und dessen Straftaten zu bekommen. „Der Staat
darf auf dem rechten Auge nicht länger Blind sein“, bringt es Herr
auf den Punkt.

„Mit rechter Propaganda werden die Menschen auseinanderdividert.
Damit wird von sozialen Problemen abgelenkt, auf die es nur soziale
und keine rassistischen Antworten geben kann“, so Herr. Wesentliche
Aufgabe der Sozialistischen Jugend ist daher nicht nur der
Antifaschismus, sondern auch das Aufzeigen der wahren Probleme und
sozialen Konflikte, wie sie gerade die Panama-Papers eindrücklich vor
Augen führen.

„Bildung ist der Schlüssel. Menschen müssen die Zusammenhänge
verstehen, um sich von rechter Hetze nicht hinters Licht führen zu
lassen“, erklärt Herr und wirbt für die diesjährige Antifaschistische
Alpeninternationale vom 13. bis zum 17. Mai: „Gemeinsam mit unseren
Schwesternorganisationen aus Deutschland und der Schweiz bieten wir
jungen Menschen Workshops rund um die Themen Faschismus und Rassismus
an.“ Auch die Teilnahme an der Befreiungsfeier im ehemaligen KZ
Mauthausen ist wie jedes Jahr wieder am Programm: „Niemals vergessen!
Wer aus der Geschichte nicht lernt, ist verdammt, sie zu
wiederholen!“

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