• 16.03.2016, 15:34:00
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Rupprechter setzt wichtige Initiativen für Energiewende

EU-weiter Energiewendevertrag samt CO2-Abgabe als umweltpolitischer Meilenstein

Utl.: EU-weiter Energiewendevertrag samt CO2-Abgabe als
umweltpolitischer Meilenstein =

Wien (OTS) - Sehr klar und deutlich bekannte sich Umweltminister
Andrä Rupprechter beim heutigen Umweltausschuss im Parlament zum
Klimaschutzvertrag von Paris. Rupprechter geht aber in seiner Arbeit
noch einen Schritt weiter. „Die zusätzlichen Initiativen des
Bundesministers für einen EU-weiten Energiewendevertrag samt
Einführung einer CO2-Abgabe sind Meilensteine der europäischen
Umweltpolitik“, unterstützt Josef Plank, Präsident des
Österreichischen Biomasse-Verbandes, die Bemühungen Rupprechters.
„Wollen wir die Klimaerwärmung auf ein erträgliches Maß einschränken,
führt kein Weg am Ausstieg aus der fossilen Energieversorgung vorbei.
Konkret bedeutet dies, dass bis 2050 Kohle, Erdöl und Erdgas keine
nennenswerte Rolle mehr in unserem Energiesystem spielen dürfen.
Österreich hat die besten Voraussetzungen für die Energiewende:
Wissenschaft, Industrie, Forschung, Gewerbe und eine aktive, bestens
geschulte Land- und Forstwirtschaft mit entsprechender Wald- und
Flächenausstattung. Diese gilt es zu nutzen!“

Atom- und Kohle-Renaissance sind der falsche Weg

Der Energiewendevertrag soll ein politisches Gegengewicht zum
Euratom-Vertrag sein. Angestrebt wird vor allem die primärrechtliche
Verankerung der energiepolitischen Ziele für erneuerbare Energien,
Energieeffizienz und Energieeinsparung. Eine Reihe von
EU-Mitgliedsstaaten unterstützt den Vorschlag Rupprechters. „Die
Renaissance der Atomkraft und der Kohleverstromung in Europa ist der
absolut falsche Weg, wodurch die Initiativen des Bundesministers am
europäischen politischen Parkett besonders wichtig sind“, erklärt
Plank. Voraussichtlich Ende Juni wird die EU-Kommission den
Mitgliedsländern die nötigen THG-Einsparungen bis 2030 vorgeben,
woraus sich die weiteren Maßnahmen der einzelnen Länder ergeben
müssen. „Dass die Bioenergie eine tragende Rolle bei der Energiewende
spielen muss, steht außer Frage. Es gilt jedoch, eine gesamtheitliche
Strategie für das heimische Energiesystem zu erarbeiten, damit es
nicht zu weiteren Verwerfungen am Markt kommt“, fordert Plank.

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