Staatssekretärin Steßl verleiht Österreichischen Verwaltungspreis 2016

Exzellente Beispiele in die Breite tragen und Innovationskraft der öffentlichen Verwaltung stärken

Wien (OTS) - "Der Verwaltungspreis ist ein geeigneter Motor, um die exzellenten Beispiele in die Breite zu tragen und unsere Innovationskraft zu stärken und weiterzuentwickeln. Der öffentliche Dienst hat die Aufgabe, den kontinuierlichen Wandel der Gesellschaft zu begleiten und mitzugestalten. Damit können wir Lebensqualität, Wettbewerbsfähigkeit und Wohlstand unterstützen und nachhaltig sichern", sagte Kanzleramtsstaatssekretärin Sonja Steßl gestern, Dienstag, bei der Verleihung des Österreichischen Verwaltungspreises. Staatssekretärin Steßl betonte in ihren Dankesworten an die Projektverantwortlichen, dass Österreich sich bundesweit und auf europäischer Ebene engagiert in die Entwicklung der Verwaltung einbringe und bekräftigte, in ihrer neuen Zuständigkeit für Digitales, die Verbindung von Verwaltung und Innovation noch stärker zu forcieren.

Der Verwaltungspreis fördert den Fachaustausch innerhalb der öffentlichen Verwaltung und liefert Impulse zu deren zukunftsorientierter Weiterentwicklung. Damit werden exzellente Leistungen und Best Practices von Gebietskörperschaften einer breiten Öffentlichkeit präsentiert. Die bereits zum sechsten Mal erfolgte Vergabe des Verwaltungspreises zielt unter anderem auf eine Stärkung des Vertrauens in die öffentliche Verwaltung ab und soll die zunehmende Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern veranschaulichen.

90 Einreichungen langten von 10. Juni bis 16. September 2015 auf
https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/ ein. Vier Hauptpreise und 16
Anerkennungsurkunden für weitere zukunftsweisende Projekte verteilen sich auf die Kategorien "Moderne Steuerung", "Dienstleistungen in neuem Design", "Innovative Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern" sowie "Gender, Diversity und Integration". In der jeweiligen Kategorie entschied eine aus drei bis fünf Personen bestehende Jury aus Wissenschaft und Praxis über die Preisvergabe.

Einer der Preisträger ist das Bundesministerium für Inneres mit seinem Projekt "Kompetenztraining in der Polizeigrundausbildung" in der Kategorie "Moderne Steuerung". Es beinhaltet die Erstellung eines Kompetenzprofils für Polizeibeamtinnen und -beamte in Zusammenarbeit mit der Zivilgesellschaft. In der Kategorie "Dienstleistungen in neuem Design" wurde das Amt der Steiermärkischen Landesregierung mit einem Pilotprojekt zur Optimierung der Abfalllogistik in der Marktgemeinde Birkfeld ausgezeichnet. Hier geht es um die Digitalisierung abfallrelevanter Objekte in einer Gemeinde und der damit verbundenen Optimierung der ökologischen und ökonomischen Parameter. Das Amt der Vorarlberger Landesregierung war mit dem Projekt "Landesweiter Bürgerrat zum Asyl- und Flüchtlingswesen in Vorarlberg" in der Kategorie "Innovative Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern" erfolgreich. Im Juni 2015 wurde dieser Bürgerrat einberufen, der auch aufgrund der Aktualität des Themas großes Interesse, verstärkte Hilfsbereitschaft und Vernetzung nach sich gezogen hat. Die Stadt Graz wurde für "Graz stellt gleich!" in der Kategorie "Gender, Diversity und Integration" ausgezeichnet. Seit 2011 ist Gleichstellung im Referat "Frauen & Gleichstellung" verankert, 2012 hat Graz die EU-Charta für die Gleichstellung von Frauen und Männern auf lokaler Ebene unterfertigt.

Fotos von dieser Veranstaltung sind über das Fotoservice des Bundespressedienstes, www.fotoservice.bundeskanzleramt.at, kostenfrei abrufbar. Auf https://www.oeffentlicherdienst.gv.at/ befindet sich eine Übersicht zu den Innovationsprojekten der Preisträger.

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Mag.a Petra Hafner
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