• 25.02.2016, 13:53:44
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IGP zu Glyphosat in Bier: Nullmeldung und absurde Panikmache

Biergenuss laut Einordnung des IARC krebserregender als Glyphosat – Umweltinstitut, Grüne und Team Stronach wollen Konsumenten verunsichern und Getränkewirtschaft schädigen

Utl.: Biergenuss laut Einordnung des IARC krebserregender als
Glyphosat – Umweltinstitut, Grüne und Team Stronach wollen
Konsumenten verunsichern und Getränkewirtschaft schädigen =

Wien (OTS) - Als "übertriebene und absurde Panikmache" bezeichnet
Christian Stockmar, Obmann der IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP),
die unwissenschaftlichen Schlussfolgerungen des Münchner
Umweltinstituts. "Hier werden die wissenschaftlichen Erkenntnisse von
über 1.000 Studien und Risikoeinschätzungen zu Glyphosat schlichtweg
ignoriert, um Panik zu verbreiten, Konsumenten zu verunsichern und
der Getränkewirtschaft immensen Schaden zuzufügen. Wie absurd die
Erkenntnisse sind, zeigt sich an der Tatsache, dass ein Erwachsener
gemessen an den höchsten gefundenen Mengen 1.000 Liter Bier, also 20
Fässer täglich trinken müsste, um eine gesundheitlich bedenkliche
Menge von Glyphosat aufzunehmen", kritisiert der IGP Obmann die
Mängel der Veröffentlichung des Umweltinstituts. Hier wird weder der
gesetzliche Grenzwert von Glyphosat, noch die lebenslänglich duldbare
Aufnahmemenge (ADI) oder die einmalig duldbare, tägliche
Aufnahmemenge (ARfD) berücksichtigt.

Auch bezeichnet das Münchner Umweltinstitut die gefundenen Mengen als
"besorgniserregend", als Argument wird die Einordnung der
internationalen Agentur für Krebsforschung (IARC) der
Weltgesundheitsorganisation (WHO) strapaziert. Auch die Grünen und
das Team Stronach berufen sich auf die Einordnung der IARC. "Ein
besonders entlarvender Versuch der Dramatisierung einer Nullmeldung:
Glyphosat wird von der IARC in der Kategorie 2a, wahrscheinlich
krebserregend eingeordnet, während alkoholische Getränke und damit
auch Bier in der Kategorie 1, krebserregend gelistet werden. Der
Konsum von Bier wird damit generell als gefährlicher eingestuft, als
Glyphosat", so Stockmar. "Eine derartige Zuspitzung zeigt, dass
Umweltinstitut, Grüne und Team Stronach nicht an den echten
Herausforderungen und an einer nachhaltigen Landwirtschaft
interessiert sind, sondern nur Panik verbreiten wollen, um ihre
Interessen durchzusetzen."

Hintergrund
Die IndustrieGruppe Pflanzenschutz (IGP) ist die
Interessengemeinschaft der Pflanzenschutzmittel-produzierenden
Unternehmen in Österreich. Ihre Kernaufgabe liegt in einer offenen
und sachlichen Information rund um das Thema Pflanzenschutz. Dabei
steht die IndustrieGruppe Pflanzenschutz als Gesprächspartner für
Politik, Verwaltung und Umweltorganisationen zur Verfügung. Die 15
Mitglieder der IndustrieGruppe Pflanzenschutz sind die wichtigsten
Produzenten und Händler von Pflanzenschutzmitteln in Österreich. Sie
beschäftigen rd. 370 Mitarbeiter und erwirtschaften pro Jahr ca. 130
Millionen Euro an Umsatz.

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