• 22.02.2016, 12:55:50
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Verletzte Polizisten: FPÖ-Herbert: Regierung darf Exekutivbeamte nicht länger im Regen stehen lassen

Wien (OTS) - „2015 wurden wieder mehr Polizisten im Dienst verletzt
als noch im Jahr zuvor. Das ist ein negativer Trend, der bereits seit
Jahren anhält. Die Bundesregierung ist aufgefordert, die
Exekutivbeamten nicht länger im Regen stehen zu lassen. Zum einen hat
die ÖVP-Innenministerin sofort die Planstellen aufzustocken, zum
anderen hat der Justizminister entsprechende gesetzliche Regelungen
zu treffen, damit die Polizisten ihre Aufgaben erfüllen können, ohne
dabei immer mehr fürchten zu müssen, zu Schaden zu kommen“, forderte
heute der freiheitliche Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst
und AUF-Bundesvorsitzende, Bundesrat Werner Herbert.

Dass die Zahl der im Dienst verletzten Polizisten von Jahr zu Jahr
steige, habe zwei Hauptursachen: Zum einen werde den Polizisten in
Ausübung ihrer Dienstpflichten tendenziell immer aggressiver
gegenübergetreten. Zum anderen habe eine geringere Anzahl an
Exekutivbeamten eine immer größer werdende Zahl an Aufgaben zu
erfüllen, bedingt durch Steigerungsraten bei der Kriminalität und den
Umgang mit Personen aus anderen Kulturkreisen, der erfahrungsgemäß
mehr Arbeitsaufwand und mehr Konfrontationspotenzial bedeute. „Die
Kombination von immer weniger Polizisten bei gleichzeitig immer mehr
Aufgaben führt dazu, dass die Beamten heute leichter selbst zum Opfer
werden können. Dazu kommt, dass sie von ihrer Ressortchefin, aber
auch vom Justizminister im Stich gelassen werden. Mikl-Leitner und
Brandstetter unternehmen nichts, um dem Negativtrend
entgegenzuwirken“, kritisierte Herbert.

Der FPÖ-Bereichssprecher für den Öffentlichen Dienst erinnerte in
diesem Zusammenhang an verschiedene Initiativen der Freiheitlichen,
die etwa eine sofortige Aufstockung der Planstellen und zusätzliche
Schutzausrüstung gefordert haben, was, so Herbert, von den
Regierungsfraktionen aber mehrmals abgelehnt wurde.

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