• 19.02.2016, 11:25:05
  • /
  • OTS0096 OTW0096

Baustein für die Energiewende

FH Technikum Wien eröffnet erstes Smart Grids Lehrlabor Österreichs in der ENERGYbase

http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7545/ Im Bild
v.l.n.r.: DI Karl Knöbl MSc (Projektleitung Smart Energy Hybrid
Labor), FH-Prof. DI Hubert Fechner MAS MSc (FH Technikum Wien,
Institutsleiter Erneuerbare Energie)

Utl.: FH Technikum Wien eröffnet erstes Smart Grids Lehrlabor
Österreichs in der ENERGYbase =

Wien (OTS) -
- Maßgeschneidertes Ausbildungsangebot für Unternehmen
- Smart-Grids-Technologien am Vormarsch: von der Forschung zur
Anwendung

In der ENERGYbase der FH Technikum Wien eröffnete am 18. Februar 2016
das erste Smart Grids Lehrlabor, Smart Hybrid Energy Lab in
Österreich. „Nach zweijähriger Bauzeit ist es uns gelungen, das erste
Ausbildungslabor für intelligente Stromnetze (Smart Grids) zu
eröffnen“, sagt Hubert Fechner, Institutsleiter Erneuerbare Urbane
Energiesysteme an der FH Technikum Wien, stolz. „Das Labor bildet ein
elektrisches Ortsnetz nach, das alle relevanten Teilnehmer des Smart
Grid wie etwa eine Photovoltaikanlage, Elektroautos, Speicher,
Verbraucher und Ausgleichslasten darstellt und miteinander verbindet.
Das Smart Hybrid Energy Lab wurde für Ingenieure und Interessierte
entworfen, die ihr Wissen über intelligente Stromnetze
maßgeschneidert erweitern und vertiefen wollen. Für mich ein
wichtiger Baustein für die Energiewende. Smart-Grids-Technologien
kommen so in den Unternehmen an und sind nicht nur Teil der
Forschungsabteilungen“, erklärt Fechner.

Smart Hybrid Energy Lab: Erstes Smart Grids Lehrlabor in
Österreich

Vier Haushalte ausgestattet mit Smart Meter und einer
Photovoltaikanlage sind die Grundpfeiler des Lehrlabors an der FH
Technikum Wien. Im elektrischen Ortsnetz des Labors kommen noch ein
stellbarer Ortsnetztransformator, Speicher und eine Ladestation von
Elektroautos hinzu. Ergänzt wird dies mit einem Datennetz, das die
einzelnen Komponenten digital miteinander vernetzt.

„Diese einzigartige Infrastruktur kann über eine zentrale
elektronische Leitstelle gesteuert und vermessen werden. Die
Steuerung kann über eine lokale Station oder auch über das Internet
erfolgen“, erklärt Karl Knöbl, Leiter des Smart Hybrid Energy Lab.
„Im Smart Grid wird das Stromnetz von einer Einbahnstraße zu einer
Straße mit Gegenverkehr – Strom kann erstmals von und zum Konsumenten
fließen. Was passiert im lokalen Stromnetz, wenn Strom aus der
hauseigenen Photovoltaikanlage zur Verfügung steht, der Verbrauch im
Haushalt jedoch gering ist oder auch steigt? In unserem Lehrlabor
können wir diese Situationen simulieren, die Strom- und Datenflüsse
messen und visualisieren sowie Lösungen aufzeigen“, so Knöbl.
Der Aufbau des Smart Hybrid Energy Lab wurde maßgeblich von der Stadt
Wien, MA 23, im Rahmen der Fachhochschul-Förderung finanziell
unterstützt.

Maßgeschneidertes Ausbildungsangebot für Unternehmen

Das Smart Hybrid Energy Lab bietet ab sofort maßgeschneiderte
Ausbildungsangebote für Mitarbeiter aus Energieversorgungs-,
Industrie- und Gewerbeunternehmen an. Das Kursangebot besteht aber
auch für Interessierte, die sich zu den Möglichkeiten und
Herausforderungen intelligenter Stromnetze speziell für die
Stromebene des Haushalts weiterbilden möchten. „Die Teilnehmer können
im Labor konkrete Anwendungsfälle studieren. Das reicht von der neuen
Rolle des Konsumenten im Stromnetz, der nun auch Strom produziert,
bis zur automatischen Steuerung sowie dem Handling mit dem
Kommunikations- und Datennetz“, erklärt der Laborleiter Knöbl. „Je
nach Bedarf können wir das Ausbildungsangebot anpassen.“

Smart-Grids-Technologien am Vormarsch: von der Forschung zur
Anwendung

Die Auslöser für die Entwicklung der Smart Grids sind der steigende
Energieverbrauch und die Integration erneuerbarer Energien in das
bestehende Stromnetz. Österreich befindet sich in der Entwicklung von
Smart-Grids-Technologien in einer Vorreiterrolle. Diese werden
bereits in zahlreichen Modellregionen erforscht und im Testbetrieb
erprobt. Die großen österreichischen Projekte werden zu den so
genannten Smart-Grids-Pionier- und Modellregionen in Salzburg,
Oberösterreich, Vorarlberg, Steiermark und Wien zusammengefasst. Das
sind international anerkannte Demonstrationsprojekte und ein großer
Erfolg der bisherigen Aktivitäten. Die Forschungsschwerpunkte
befassen sich zum Beispiel mit der intelligenten Netzintegration von
Kunden, Gebäuden, kleinen PV-Anlagen, Elektroautos und der
Integration von Kleinwasserkraftwerken. Die unterschiedlichen Themen
zeigen das breite Spektrum von Smart-Grids-Technologien auf.

Pressetext und Pressefotos finden Sie unter
http://www.technikum-wien.at/presse und
http://www.apa-fotoservice.at/galerie/7545

Fachhochschule Technikum Wien

Mit bisher mehr als 9.000 AbsolventInnen und 4.000 Studierenden ist
die Fachhochschule Technikum Wien Österreichs einzige rein technische
FH. Das Studienangebot umfasst aktuell 12 Bachelor- und 17
Master-Studiengänge sowie vier Master-Lehrgänge, die in Vollzeit,
berufsbegleitend und/oder als Fernstudium angeboten werden. Die FH
Technikum Wien wurde 1994 gegründet und erhielt im Jahr 2000 als
erste Wiener Einrichtung Fachhochschulstatus. Seit 2012 ist sie
Mitglied der European University Association (EUA). Sie ist ein
Netzwerkpartner des FEEI - Fachverband der Elektro- und
Elektronikindustrie. www.technikum-wien.at

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | TEC

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel