Blümel: Freiheit sichern, Grenzen setzen – Wiener Sicherheitsoffensive jetzt

ÖVP Wien verteilt Taschenalarme am Praterstern – Forderung nach Sicherheitsgipfel, Sicherheitsstadtrat und Stadtwache

Wien (OTS) - „Alle Wienerinnen und Wiener sollen sich frei und sicher in dieser Stadt bewegen können. Niemand darf auch nur einen Millimeter in der eigenen Bewegungsfreiheit eingeschränkt werden. Wir wollen maximale Freiheit mit gleichzeitig maximaler Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger dieser Stadt“, erklärte heute der Landesparteiobmann der ÖVP Wien, Stadtrat Gernot Blümel, im Rahmen einer Sicherheits-Aktion, bei der hunderte Taschenalarme von ÖVP-Gemeinderätinnen und Gemeinderäten am Praterstern verteilt wurden: „Die Taschenalarme sind wie die ÖVP Wien: klein, aber sehr laut und effektiv. Und sie bieten Schutz und setzen Grenzen“. Denn die Zahl der sexuellen Übergriffe ist in den letzten zehn Jahren in Wien massiv gestiegen. Von 2004-2014 ist die Zahl der sexuellen Übergriffe um 49 Prozent (von 297 auf 443), die Zahl der Vergewaltigungen um 32 Prozent (von 255 auf 317) gestiegen. Die Zahl der Waffenbesitzer hat sich seit September vervierfacht. „Das subjektive Sicherheitsgefühl in Wien ist massiv beeinträchtigt. Das rot-grüne Beschwichtigen und Schönreden hilft dabei sicher nicht weiter. Hinschauen, ansprechen, Taten setzen – nur so können wir etwas bewegen“, so Blümel: „Wir fordern im Rahmen einer Sicherheitsoffensive ganz konkrete Maßnahmen und wollen Wien damit ein Stück sicherer machen und den Bürgerinnen und Bürger größtmögliche persönliche Freiheit zurückbringen“, so Blümel.

„Denn: Wer Freiheit sichern möchte, muss Grenzen setzen“, so Blümel auch im Hinblick auf die Situation am Praterstern. Es sei höchst an der Zeit, dass im Rahmen eines Sicherheitsgipfels aller relevanten Behörden und Parteien sämtliche möglichen Maßnahmen für ein sichereres Wien auf den Tisch gelegt werden, so Blümel. Mangels eines eigenen Regierungsverantwortlichen für das Thema Sicherheit im rot-grünen Wien werde das Thema allerdings wie ein „Stiefkind“ behandelt. Deshalb fordere die ÖVP Wien auch einen eigenen Sicherheitsstadtrat, bei dem alle Kompetenzen zum Thema Sicherheit gebündelt werden inklusive einer eigenen Stadtwache. Darüber hinaus brauche es einen Ausbau an Videoüberwachung an neuralgischen Punkten, die flächendeckende Einrichtung von Notrufsäulen, die Erstellung von Lichtkonzepten für potentielle Angsträume, Zugbegleiter in öffentlichen Verkehrsmitteln, Präventionsarbeit an allen Wiener Schulen, die umfassende Förderung von Sicherheitseinrichtungen für Wohnungen und Häuser, Gratisverteilaktionen von Alarmknöpfen sowie verpflichtende Werteschulungen für Asylwerber.

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