- 20.01.2016, 09:32:37
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Land Niederösterreich fördert 3D-Druck Labor in Wiener Neustadt
LH Pröll: Technologie, die weltweit am Vormarsch ist
Utl.: LH Pröll: Technologie, die weltweit am Vormarsch ist =
St. Pölten (OTS/NLK) - Mit dem Beschluss eines Forschungs-,
Technologie- und Innovationsprogrammes (FTI) hat Niederösterreich im
vergangenen Jahr einen wichtigen Meilenstein in seiner
Wissenschaftspolitik gesetzt. Kontinuierlich gelangen nun Projekte
aus den zehn definierten Themenfelder zur Umsetzung. „Mit unserem
FTI-Programm wollen wir den Boden für Forschung, Innovation und
Entwicklung verbessern und den Grundstock für die Stärkung unserer
Innovations- und Wirtschaftskraft legen“, so Landeshauptmann Dr.
Erwin Pröll dazu.
Die Entwicklung eines 3D-Druck Labors wurde als wesentliches Ziel
innerhalb des FTI-Programmes definiert, da es sich dabei um ein
wesentliches Technologiefeld der Zukunft handelt. Speziell in der
Luft- und Raumfahrtindustrie setzt man bereits heute auf Bauteile aus
dem 3D-Drucker. Auf Initiative von Landeshauptmann Pröll hat die NÖ
Landesregierung nun beschlossen, über eine Million Euro für das
3D-Druck Labor der FOTEC Forschungs- und Technologietransfer GmbH,
der Forschungsgesellschaft der Fachhochschule Wiener Neustadt, zur
Verfügung zu stellen. „3D-Drucken befindet sich weltweit am Vormarsch
und Niederösterreich tätigt durch die Förderung dieser innovativen
Technologie einen weiteren Schritt hin zum Innovations-Leader“, zeigt
sich Landeshauptmann Pröll überzeugt.
Konkret soll Unternehmen eine Anlaufstelle für technologische
Fragestellungen zum 3D-Drucken geboten werden, um auf den aktuellen
Stand des Wissens und der Erkenntnisse aus der Forschung gebracht zu
werden. In Niederösterreich betrifft dies über 1.500 Betriebe, die im
Bereich Automatisierungs- und Fertigungstechniken tätig sind. Die
Vorteile des 3D-Druckens liegen vor allem in der ressourcenschonenden
Fertigung, der Herstellung komplexer, individualisierter
3D-Geometrien und der minimierten Lagerhaltung. „Mit der Förderung
von innovativen Technologien wie dem 3D-Druck kann die
Wettbewerbsfähigkeit der heimischen Betriebe weiter gesteigert
werden“, betont der Landeshauptmann.
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