- 01.01.2016, 11:05:03
- /
- OTS0009 OTW0009
Karmasin und Schelling: Deutlich mehr Geld für Familien durch die Steuerreform 2016
Familien profitieren durch erneute Erhöhung der Familienbeihilfe um 1,9 % und der Tarifsenkung der Steuerreform ab 1.1.2016

Utl.: Familien profitieren durch erneute Erhöhung der
Familienbeihilfe um 1,9 % und der Tarifsenkung der
Steuerreform ab 1.1.2016 =
Wien (OTS) - Ab heute dürfen sich Familien über weitere finanzielle
Entlastungen freuen: Einerseits durch das Inkrafttreten der
Steuerreform und andererseits durch eine erneute Erhöhung der
Familienbeihilfe. „Um die Wertschätzung, die wir Familien in unserem
Land entgegen bringen, noch mehr zu unterstreichen, wurde im Rahmen
der Steuerreform ein zusätzliches Familienpaket in Höhe von 100
Millionen Euro geschnürt. Als Familienministerin freue ich mich
besonders, dass rund zwei Millionen Mütter und Väter von der Senkung
der Lohn- und Einkommenssteuertarife profitieren – so bleibt
Österreichs Familien künftig deutlich mehr im Börsel“, erklärt
Familienministerin Sophie Karmasin. „Wenn wir die Förderung unserer
Jüngsten weiter voranzutreiben, investieren wir in die Zukunft. Mehr
Geld für Familien ist mir daher ein besonderes Anliegen“, so
Finanzminister Hans Jörg Schelling.
„Ab 1.1.2016 wird die Familienbeihilfe um 1,9 % erhöht, das ist
bereits die zweite Erhöhung der Familienbeihilfe in dieser
Legislaturperiode. Insgesamt gibt es für Familien 830 Millionen Euro
zusätzlich an Familienbeihilfe bis 2018. Das sind enorme Summen, die
diejenigen unterstützen, die die Basis unserer Gesellschaft bilden –
unsere Familien!“ freut sich Karmasin.
Familien mit Kindern werden durch die Steuerreform stärker entlastet,
im Schnitt um 505 Euro zusätzlich. Eine durchschnittliche Familie mit
Kindern wird um 1.630 Euro pro Jahr entlastet, während ein
durchschnittlicher Haushalt ohne Kinder um 1.125 Euro pro Jahr
entlastet wird. Von der Verdoppelung des Kinderfreibetrages von 220
Euro auf 440 Euro pro Kind profitieren rund 1 Million Kinder in
Österreich. In Fällen, in denen beide Elternteile ein
steuerpflichtiges Einkommen aufweisen und beide den gesplitteten
Kinderfreibetrag beantragen, ist der Kinderfreibetrag insgesamt
höher. Der gesplittete Kinderfreibetrag wird von derzeit 132 Euro auf
300 Euro pro Elternteil angehoben.
Das Vorantreiben einer bürgernahen Verwaltung ist dem Finanzminister
ein besonderes Anliegen. Deswegen zeigen sich die beiden Minister
besonders erfreut über das positive Feedback vieler tausender
Familien über die, dieses Jahr von den beiden Ressorts umgesetzte
„Antragslose Familienbeihilfe“. Schelling betont dazu, dass rund
80.000 Familien pro Jahr von dieser Verwaltungsvereinfachung
profitieren.
„Mit dieser Verwaltungsvereinfachung ersparen sich Eltern nach der
Geburt ihres Kindes den Weg zum Finanzamt. Durch Nutzung bereits
vorhandener Daten entfällt die Vorlage von Unterlagen, die Abwicklung
erfolgt elektronisch. Die Auszahlung des Geldes wird so
beschleunigt.“ Mit Einführung des ersten No-Stop-Shop Projekts ist
das Geld in den meisten Fällen innerhalb einer Woche auf dem Konto.
Auch international begeistert das Projekt „Antraglose
Familienbeihilfe“, das im Rahmen des 15. eGovernment-Wettbewerbs am
24.6.15 in Berlin den 1. Platz erreicht hat und beim European Public
Sector Award unter 266 Einreichungen unter die drei Erstplatzierten
gereiht wurde.
"Wir sind mit der gemeinsamen Initiative unserem Ziel einer
schlankeren Verwaltung und damit verbundenen ausgabenseitigen
Einsparungen einen Schritt näher gekommen. Das nutzt den frisch
gebackenen Müttern und Vätern. So kommt Österreich seinem Ziel näher,
zum familienfreundlichsten Land Europas zu werden", unterstreichen
Familienministerin Karmasin und Finanzminister Schelling
abschließend.
Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | MFJ






